Homöopathie Praxistipps

Konstitutionsmittel für Pferde – Wann hilft Silicea?

Um ein homöopathisches Mittel als Konstitutionsmittel einzusetzen, muss es zum Pferd passen. Es muss gewisse Charakterzüge und typische Erkrankungen aufweisen, damit es dem Mittel entspricht. Ist solch ein Mittel gefunden, wird es dem Pferd bei all seinen Erkrankungen und seelischen Störungen helfen können. Wann hilft Silicea Pferden?

Konstitutionsmittel für Pferde – Wann hilft Silicea?

Wie wirkt ein homöopathisches Konstitutionsmittel?

Ein homöopathisches Konstitutionsmittel muss dem Arzneimittelbild entsprechen. Es sind die typischen Charaktereigenschaften und die immer wieder auftretenden Erkrankungen dieses Typs, die uns zu dem Mittel führen. Ein konstitutionelles Mittel kann bei körperlichen Erkrankungen und einem verstimmten Gemütszustand helfen, den richtigen Anstoß zur Heilung zu geben.

Das Silicea-Pferd

Da Konstitutionsmittel immer tiefgreifende Veränderungen hervorrufen, sollten diese Mittel nie zu oft verabreicht werden. Meist reichen einige Gaben des Mittels aus, um etwas in Gang zu bringen. Die C 30 gibt man 1 x am Tag 2 Tage hintereinander und wartet ab, eine C 200 gibt man nur einmalig und wartet wiederum ab. Wenn die Wirkung des Mittels ersichtlich ist und sie wieder nachlässt, kann die Gabe wiederholt werden.

Silicea-Pferde sind häufig sehr ruhig und wirken schwächlich im Körperbau, sowie in der Konstitution. Sie sind unterernährt und dünnhäutig, was auch ihrer geistigen Entwicklung entspricht. Sie besitzen wenig Selbstvertrauen und sind schüchtern bis ängstlich. Die Muskulatur erscheint schlaff und es kommt zu einer allgemeinen Bänderschwäche.

Ein Hängebauch und ein hängendes Gesäuge gehören meist zum Erscheinungsbild des Pferdes. Psychisch sind sie wie bereits erwähnt nervös und unruhig und trauen sich nichts zu. Sie neigen dazu, in der Jugend in der Entwicklung stehen zu bleiben und im Alter ist die Bindegewebsfestigkeit kaum gegeben, wodurch auch die Bänder leiden.

Auch die Hufe sind meist in einem schlechten Zustand. Sie neigen zu Hufabszessen und Rissen in den Hufen, sodass dieses Mittel zum Aufbau der Hufqualität benutzt werden kann. Silicea treibt aber auch Fremdkörper aus dem Körper und muss bei gechipten Tieren daher mit Vorsicht eingesetzt werden.

Silicea wird eingesetzt bei einem Mangel an Selbstvertrauen und schneller Erschöpfung des Pferdes. Es kann bei schlechtem Hautzustand hilfreich sein oder schwache Gelenke stützen. Das Immunsystem ist meist geschwächt und darum kann es auch hier gute Dienste leisten. Alles was mit Bindegewebe und Verletzungen der Sehnen oder Bänder zu tun hat wird mit Silicea geheilt wenn das Mittel zum Pferdetyp passt.

Ein Konstitutionsmittel sollte immer mit Vorsicht und nur nach genauem Abgleich des Arzneimittelbildes eingesetzt werden.

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