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Kompromisse für eine gute Beziehung

Lesezeit: 2 Minuten Kompromisse sind immer nötig in guten Beziehungen und Partnerschaften. Falsche oder zu viele Zugeständnisse können jedoch krank machen oder ins Unglück stürzen. Welches ist aber das richtige Maß? Um das herauszufinden kann eine psychologische (Paar-)Beratung nötig sein. Einige wesentliche Aspekte dazu werden in diesem Artikel vorgestellt.

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Kompromisse für eine gute Beziehung

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Kompromisse sind sicher nötig in Partnerschaften und anderen Beziehungen, wenn Sie Probleme wirklich so lösen möchten, dass beide tatsächlich gut damit leben können. Zu viele oder falsche Kompromisse können aber sehr schädlich für die Partnerschaft sein. Zumindest wenn dafür Formen von seelischer Gewalt, Missbrauch, Ausnutzung oder dergleichen hingenommen werden müssen.

Das kann Menschen körperlich und seelisch vernichten, unter heftigen Umständen sogar in den Suizid treiben. Hier ist es unbedingt notwendig, sich Beratung und Unterstützung zu suchen. Unabhängig davon, ob dies absichtlich geschieht oder nicht, oder nur "im Eifer des Gefechts" aus gegenseitiger Verletzung in einem Streit. Eine Paartherapie kann hier Beziehungen retten.

Gut gemeinte Kompromisse können fatal sein

Gerade die gut gemeinten Kompromisse in einer Beziehung werden oft
zum Problem. Diese Probleme sind meist nur mit Hilfe eines Beraters zu
erkennen, da die Beteiligten überhaupt nicht verstehen und fühlen
können, dass gut Gemeintes zu so großen Problemen führen kann.

Natürlich, manchmal sind vernünftige Kompromisse gut und nötig. Und
gut gemeint. Nur können, wenn auch gut gemeinte, falsche Kompromisse
eben auch Schaden anrichten. Kompromisse selbst sind dann sogar die
Ursache fataler Streits, müssen also dringend überdacht werden.

Kompromisse in guten Beziehungen: Sinnvoll oder "Nichts Halbes und nichts Ganzes"?

Ein Kompromiss kann sein, dass ein Partner dem anderen Partner zu Liebe zu Hause bei den Kindern bleibt oder als Kompromiss nur halbtags
arbeitet und  sich ansonsten fast alleine um die Kinder kümmern muss.

Wenn der eine Partner lieber in Land A in den Urlaub fahren möchte, der andere in Land B, kommt meist ein Kompromiss heraus, der beiden nicht gefällt und der so wertvolle Urlaub ist verschwendet. Wenn man mit einem Kompromiss nicht wirklich zufrieden ist, sollte man das Thema
unbedingt ansprechen, denn Ehrlichkeit gehört zu einer guten Beziehung
dazu.

Bei Kompromissen können beide natürlich auch immer etwas gewinnen – aber eben auch verlieren. Dieser Verlust schmerzt mehr, als der Gewinn dabei wert ist.

Gehen Sie in guten Beziehungen auch mal "dritte Wege"

Ein besserer Weg ist oft, einen dritten Weg zu finden. Also nicht "A" oder "B" beziehungsweise "ein bisschen A und B", sondern "C"; also beispielsweise in ein ganz anderes Land zu fahren.

Eine andere Möglichkeit stellt "sowohl als auch" an Stelle von "entweder oder" dar: zum Beispiel in diesem Jahr Land A zu bereisen und im nächsten Jahr Land B. Bei der Kindeserziehung kann man sich ebenso aufteilen.

Fazit:

Es ist immer wieder erstaunlich wie viele und gute alternative Wege es gibt, die man auch mit Hilfe von Beratung finden kann. Auf diese kann man jedoch erst kommen, wenn man sich die Zeit nimmt, diese auch zu suchen.

Statt ein Vielfaches an Zeit und Stress mit wenig guten praktizierten Kompromissen zu verbringen, sollten Sie sich Zeit nehmen richtige Lösungen für eine gute Beziehung zu finden. Also bitte: Prüfen Sie Kompromisse in Ihren Beziehungen, bei Bedarf auch mit professioneller Beratung.

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