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Körperspannung: So werden Sie zum „Hingucker“

Lesezeit: 2 Minuten Manche Menschen betreten einen Raum und alle Köpfe wenden sich ihnen unwillkürlich zu. Das wollen Sie selber auch erreichen? Es gibt ein einfaches Mittel, was sich jeder erarbeiten kann, und was genau diesen Effekt hat: Körperspannung. Lesen Sie hier, wie Sie zukünftig zum "Hingucker" werden, der Mittelpunkt jeder Veranstaltung. Denn mit Körperspannung steigern Sie Ihre Präsenz so, dass Menschen den Blick nicht von Ihnen wenden können.

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Körperspannung: So werden Sie zum „Hingucker“

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Vielleicht kennen Sie das auch: Jemand betritt einen Raum und Sie schauen unwillkürlich hin. Und nicht nur das. Sie stellen fest, dass Ihr Blick immer wieder zu dieser Person wandert, Sie gar nicht anders können, als immer wieder hinzuschauen. Woran liegt das? Nun, sehr viele Gründe kann es nicht geben. Wenn es sich nicht um eine prominente Person handelt und die Person auch nicht von ungewöhnlichem oder sehr schönem Aussehen ist, dann liegt es mit Sicherheit an der Körperspannung dieses Menschen.

Präsenz durch Körperspannung
Körperspannung verleiht Menschen bereist auf den ersten Blick Präsenz. Wenn wir mit jemandem im Gespräch sind und den Eindruck haben, dass unser Gegenüber ein ungewöhnlich guter Gesprächspartner ist, hat unser Gesprächspartner Präsenz.

Denn Präsenz entsteht durch zwei Faktoren: Durch Konzentration auf den Augenblick und durch Körperspannung. Die Konzentration auf den Augenblick hilft insbesondere im persönlichen Gespräch die Präsenz zu erhöhen, während Körperspannung die persönliche Präsenz im Raum steigert. Und genau das zieht alle Blicke auf sich.

Körperspannung – Bewusstheit in der Bewegung
Wie jedoch entsteht Körperspannung? "Man kann doch nicht die ganze Zeit alle Muskeln anspannen!", mit dieser Aussage konfrontierte mich ein Seminarteilnehmer. Das ist selbstverständlich richtig. Was beim ständigen Muskelanspannen entstehen würde, wäre reine Verkrampfung.

Und die hebt sicherlich nicht die Präsenz. Körperspannung entsteht vor allem in der Bewusstheit der Bewegung. Tausende Male am Tag bewegen wir uns, selten jedoch bewusst. Haben Sie sich schon mal langsam und deutlich vor Augen geführt, welche Bewegungsabläufe notwendig sind, alleine um die Kaffeetasse vor Ihnen hoch zu heben?

Körperspannung und Körperbewusstsein
Machen Sie mal eine kleine Übung: Stehen Sie mal so langsam wie möglich von Ihrem Stuhl auf. Lassen Sie sich mehrere Minuten Zeit dazu. Sie stellen vermutlich fest, dass Sie Muskeln haben, von denen Sie vorher nicht unbedingt wussten, dass Sie sie haben. Wiederholen Sie danach die Übung etwas schneller. Und ein drittes Mal, mit noch mehr Tempo. Dabei versuchen Sie dennoch die Konzentration auf Ihren Bewegungsabläufen zu halten. Das ist nicht einfach!

Sport steigert die Körperspannung
Auch jede Art von Sport und sportlicher Bewegung steigert die Körperspannung. Gerade dann, wenn Sie sich sehr bewusst bewegen müssen. Außerdem hilft Sport die Muskeln zu schulen, was Ihnen wiederum den Ablauf von Anspannung und Entspannung in der Muskulatur und Bewegung erleichtert. Auch dies steigert Ihre Körperspannung.

Körperspannung im Alltag
Versuchen Sie im Alltag möglichst häufig, alle Bewegungen bewusst zu machen. Sie werden merken, dass erst einmal Ihre Multi-Tasking-Fähigkeit darunter leidet. Aber Sie werden auch feststellen, dass sich Ihr Körpergefühl und Ihre Körperspannung sofort steigern. Das wiederum hebt Ihre Präsenz.

Meine zweite Empfehlung: Führen Sie Bewegungen ganz aus. Vielfach machen wir Bewegungen mit dem geringst möglichen Aufwand. Das ist zwar effizient, aber Körperspannung entsteht so nicht. Wenn Sie eine Handbewegung machen, spüren Sie nach, welche Muskeln Sie dabei bewegen. Steigern Sie die Spannung ein wenig. Ihre Bewegung sieht sofort anders aus. So erreichen Sie Körperspannung.

Und wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen bald alle Blicke folgen!

Viel Freude dabei wünscht Ihnen

Ihre
Julia Sobainsky

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