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Knorpelentzündungen: Welche psychischen Ursachen gibt es?

Lesezeit: 2 Minuten Entzündungen der Knorpel kommen vor allem im Knie, in der Nase, in den Schultern oder der Hüfte vor. Ärzte nennen sie Chondritis. Knorpel polstern ab und verbinden. Erfahren Sie in diesem Artikel, was sich hinter diesen Entzündungen verbirgt. Es sind vier Themenbereiche, die Sie betreffen können. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

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Knorpelentzündungen: Welche psychischen Ursachen gibt es?

Knorpelentzündungen: Welche psychischen Ursachen gibt es?

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Thema Nummer 1: Das Rädchen

„Alles bleibt an mir hängen, weil die Kollegen nicht bereit sind, ihre Sachen anständig zu Ende zu bringen. Die anderen gehen einfach pünktlich nach Hause!“ – Sie sind ein pflichtbewusster Arbeitnehmer.

Sie sind ausgenutzt worden und die Beschwerden zeigen an, dass Sie jetzt nicht mehr bereit sind, als Rädchen in einer großen Organisation zu dienen, wenn Sie gewissermaßen der oder die Dumme sind. Sie kennen das schon von mir: Ich nehme kein Blatt vor den Mund.

Tipp: Sie sind aus verschiedenen Gründen nicht mehr bereit, Mitarbeiter in einem Team zu sein, in welchem Sie die Kohlen aus dem Feuer holen. Suchen Sie das Gespräch mit den Beteiligten. Hilft das nicht, dann empfehle ich Ihnen, Konsequenzen anzukündigen. Das muss keine Kündigung sein!

Thema Nummer 2: Verkapselte Wut

Sie haben wahrscheinlich in der Kindheit gelernt, Ihre Wut zurückzuhalten, weil es sonst ordentlich Ärger gegeben hätte. Bis heute sind Sie ein leidenschaftlicher und impulsiver Mensch geblieben. Doch Ihre Gefühle, Ihr Ärger bleiben im Körper. Einige von Ihnen haben auch Drohungen und häusliche Gewalt erlebt, die Sie ertragen mussten. Die Empörung darüber steckt immer noch „in den Knochen“.

Tipp: Sie sind jetzt erwachsen, aber Ihr Körper hat noch Erinnerungen an ungute Zeiten aus der Kindheit. Suchen Sie bitte einen Therapeuten auf, falls die Entzündungen nicht weggehen.

Thema Nummer 3: Friedensstifter

Der Knorpel hat eine gewisse Festigkeit, gibt also nach, wenn Druck kommt. Er ist härter als Gelenkschmiere, aber weicher als ein Knochen. Das können wir auf die Seele übertragen. Ihre Grundstimmung, lieber betroffener Leser, ist im Moment so: „Ich will nicht mehr ausgleichen. Ich will nicht mehr Frieden schließen. Ich bin stinksauer, dass die Familie mich dazu benutzt, wenn nichts mehr geht, während Alle anderen auf Ihre Kosten kommen und nur von mir Kompromisse erwarten“.

Tipp: Ihre Krankheit bewahrt Sie davor, Verrat an Ihnen selbst zu begehen. Sie sind nicht mehr bereit, für Ihre Familie eine miese Rolle zu spielen. Üben Sie die neue Rolle mit einem Therapeuten ein. Sie werden es ohne Unterstützung, so ist jedenfalls meine Erfahrung, wahrscheinlich nicht schaffen.

Thema Nummer 4: Ruhelose Ängstlichkeit

Unruhe, Ängstlichkeit und das Gefühl des Eingesperrtseins können bei der Chondritis eine Rolle spielen.

Tipp: Setzen Sie sich in Ruhe hin und überlegen Sie, seit wann diese Unruhe besteht und wodurch sie ausgelöst wurde. Seit wann und durch wen
fühlen Sie sich  eingesperrt? Wer nimmt Ihnen Ihre Freiheit? Können Sie benennen, wovor Sie Angst haben? Falls all diese Fragen nicht zu klären sind, so empfehle ich Ihnen eine Therapie bei einem Profi.

Bildnachweis: michaelheim / stock.adobe.com

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