Naturheilkunde Praxistipps

Knochenbrüche: naturheilkundliche Unterstützung bei der Heilung

Lesezeit: 2 Minuten Sibirischer Winter, Blitzeis und Sturzgefahr: Auch bei Knochenbrüchen hat die Naturheilkunde eine Menge Unterstützendes zu bieten. Ob zum Abbau des Blutergusses, zur Wundheilung oder zum Zusammenwachsen der Knochen. Heilpflanzen und Schüssler Salze wirken auch bei Knochenbrüchen hilfreich.

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Knochenbrüche: naturheilkundliche Unterstützung bei der Heilung

Knochenbrüche: naturheilkundliche Unterstützung bei der Heilung

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Was passiert bei Knochenbrüchen?

Knochen sind keineswegs tote weiße Kieselsteine, die in unser Fleisch eingepackt sind. Knochen sind sehr lebendige stark durchblutete Organe. Sie bestehen aus einem mineralischen Anteil, der sogenannten Knochenasche. Dieser enthält im wesentlichen Kalzium und ist für die Härte und Tragfähigkeit des Knochens verantwortlich.

Der organische Anteil, der sogenannte Knochenleim, besteht aus kollagenen Eiweißen. Er ist für die Elastizität des Knochens zuständig. Härte und Elastizität müssen beide in ausgewogenem Verhältnis stehen, dann ist der Knochen optimal gesund. In der Regel sind Knochen bei Kindern elastischer, im Alter werden sie oft spröder.

Bei einem Sturz kann dann die Belastung zu hoch sein und der Knochen bricht. Er wird dabei je im günstigsten Fall von der umgebenden Knochenhaut an Ort und Stelle gehalten. Andernfalls muss er gerichtet werden. Es kommt dabei in jedem Fall zum Bluterguss. Außerdem gibt es mehr oder weniger starke Schmerzen. Natürlich ist dies je nach (im Wortsinn) Fall sehr unterschiedlich.

Was kann Naturheilkunde bei Knochenbrüchen?

Selbstverständlich müssen zunächst alle medizinisch gebotenen Maßnahmen erfolgen.

Begleitend kann aber viel getan werden. Das erste Ziel muss eine Verbesserung der Versorgung des betroffenen Gewebes sein. Die Durchblutung und der Lymphfluss sollten optimal sein. So kann der Bluterguss abgebaut werden und Stoffwechselschlacken abtransportiert. Außerdem kann der Körper dann die notwendigen Baumaterialien an Ort und Stelle bringen.

Mit anderen Worten räumen wir erst mal die Straßen frei, damit die Baustelle erreicht werden kann. Am besten erreichen wir dies mit Arnika. Sie wirkt abschwellend und wundheilend. Außerdem wird die Kapillardurchblutung verbessert. Wichtig ist hier eine häufige Einnahme einer tiefen Potenz beispielsweise einer D2. Auch Umschläge mit verdünnter Arnikatinktur wären hilfreich, soweit praktisch durchführbar.

Heutzutage ist man ja vom starren Gipsverband weitgehend abgekommen. Durch mögliche Mikrobewegungen wird die Versorgung verbessert. Außerdem stellen kontrollierte Belastung und frühe Mobilisation weitere Reize für Durchblutung und Knochenreparatur dar.

Zur Unterstützung geben wir Beinwell, eine wunderbare Knochenheilpflanze in der vierten Dezimalpotenz. Zusätzlich die Schüssler Salze eins und zwei, die den Kalziumeinbau verbessern.

Naturheilkunde bei Knochenbrüchen: Zusammenfassung als Schema

  • Abbau des Blutergusses, Durchblutungsförderung und Lymphfluss erreichen wir durch Arnika. Stündlich drei Globuli der D2
  • Verbesserung der Knochenheilung durch Beinwell: Symphytum D4 ebenfalls stündlich drei Globuli
  • Verbesserung des Kalziumeinbaus erfolgt durch Bewegungsreize, sowie die Schüssler Salze eins Calcium fluoratum D12 und zwei Calcium phosphoricum D6. Wir nehmen im Wechsel jeweils 3×2 Tabletten täglich.

Das ganze Schema kann ein bis zwei Wochen durchgeführt werden.

Bildnachweis: georgerudy / stock.adobe.com

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