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Kinderwunsch – zum Wunschkind über IUI, Samenspende, Eizellspende oder Leihmutterschaft?

Lesezeit: < 1 Minute Die künstliche Befruchtung kennt einige Wege, um Paaren mit Kinderwunsch doch noch zu ihrem Wunschkind zu verhelfen. Zu den angewandten Methoden gehören auch Insemination (IUI), die Eizell- und Samenspende und die Leihmutterschaft. Was versteht man unter diesen Methoden und wie werden sie angewendet?

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Kinderwunsch – zum Wunschkind über IUI, Samenspende, Eizellspende oder Leihmutterschaft?

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Wie läuft eine Insemination (IUI) ab?
Bei der Insemination werden die Spermien der Frau direkt in die Gebärmutter gespritzt. Die IUI-Insemination ist die einfachste Methode der künstlichen Befruchtung. Eine Insemination in die Scheide kann von Laien, die sich zuvor gut informiert haben, durchgeführt werden. Mit dieser Methode können sich auch lesbische Frauen nach einer Samenspende ihren Kinderwunsch erfüllen. Die Erfolgschancen der IUI-Insemination liegen bei etwa 5 bis 15 Prozent. Die Risiken können Mehrlingsgeburten sein.

Was versteht man unter dem Begriff „Samenspende“?
Der gespendete Samen wird mit der IUI-Insemination einer Frau in die Scheide oder Gebärmutter gespritzt. Die andere Möglichkeit besteht darin, dass der Samen mit den In-Vitro-Methoden IVF oder ICSI die Eizelle befruchtet und dann in die Gebärmutter eingebracht wird. Diese Methode der künstlichen Befruchtung wird meist angewendet, wenn der Mann nicht in der Lage ist, Spermien zu produzieren.

Was ist eine Eizellspende?
Diese Behandlungsmethode wird meist angewendet, wenn eine Frau keine eigenen Eizellen hat oder altersbedingt unfruchtbar ist. Die Frau erhält bei der Eizellspende fremde Eizellen. Die gespendeten Eizellen werden durch die In-Vitro-Methoden IVF oder ICSI mit den Spermien des eigenen Mannes befruchtet und dann in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt. Die Eizellspende ist in vielen Ländern verboten.

Was versteht man unter dem Begriff "Leihmutterschaft"?
Manche Frauen, deren Gebärmutter nicht fähig ist, ein Kind auszutragen, wählen den schwierigen Weg der Leihmutterschaft. Diese Methode ist in vielen Ländern verboten. Einer Frau – diese wird als Leihmutter bezeichnet – werden dabei durch IVF oder ICSI befruchtete Eizellen eingepflanzt. Die Leihmutter trägt in diesem Fall für die unfruchtbare Frau das Kind aus.

Einige dieser Methoden sind in Deutschland nicht erlaubt! Manche Paare wählen deshalb den Weg über das Ausland. Falls Sie diesen Weg wählen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Behandlung von einer seriösen ausländischen Reproduktionsklinik durchgeführt wird.

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