Familie Praxistipps

Kinderspiele dürfen wieder wilder sein

Lesezeit: < 1 Minute Kinderspiele sind nicht nur sichere Videospiele und Fernsehprogramme. Eine immer größer werdende Zahl von Eltern will den Kindern mehr Freiräume geben. Die Bewegung kommt aus den USA, heißt dort Freerangekids, und steht dem verbreiteten Sicherheitsstreben entgegen.

< 1 min Lesezeit

Kinderspiele dürfen wieder wilder sein

Lesezeit: < 1 Minute

Sicherheit muss sein, das steht außer Frage. Aber auch für Kinderspiele ist allzuviel ungesund, meinen die Eltern der Freerangekids: Kinder sollten nicht in Watte gepackt werden und ständig mit Hut und Knieschützern unterwegs sein. Und auch nicht mit einem Handy mit Ortungsfunktion, was bei den sogenannten "Paranoid Parents" und "Helicopter Parents" (sie kreisen über den Kindern wie Hubschrauber) ein beliebtes Mittel zur Sicherheitssteigerung darstellt.

Die Anhänger der Freerangekids sind der Meinung, dass Kinder durch eigene Erfahrung lernen müssen. Dafür muss man ihnen Freiheit lassen und sie nicht pausenlos überwachen. Das heißt, es ist in Ordnung, wenn die Kinder auf Bäume klettern, ausprobieren, ob Schnee schmeckt, im Wald spielen gehen oder allein mit der U-Bahn fahren.

Die Eltern sind meist so aufgewachsen und befürworten Kinderspiele als "Abenteuer", die Gelegenheit zum Lernen und zur Entwicklung bieten. Radhelme und das Anschnallen im Auto bleiben natürlich trotzdem Pflicht. Obwohl der Trend aus den USA kommt, macht er sich auch hierzulande bemerkbar: Pfadfindergruppen haben teilweise merklichen Zulauf.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: