Familie Praxistipps

Kindersicherheitstag: Sicherheitsbewusstes Verhalten erlernen

Lesezeit: 2 Minuten Am 10. Juni findet der nationale Kindersicherheitstag statt mit der Kampagne “Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!”. Laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. verunglücken jedes Jahr in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder. Unsere 10 Tipps helfen Ihnen, sicherheitsbewusst zu denken und Unfälle zu vermeiden.

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Kindersicherheitstag: Sicherheitsbewusstes Verhalten erlernen

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Kampagne Kindersicherheitstag
Seit 2000 findet der Kindersicherheitstag jedes Jahr um den 10. Juni statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V. versucht mit gezielten Aktionen, das erschreckende Unfallrisiko bei Kindern zu reduzieren. Ziel der BAG ist es, die Öffentlichkeit zu informieren und Präventionsmaßnahmen vorzustellen.

Verein Bundesarbeitsgemeinschaft
Um Unfälle bei Kindern zu verringern, entstand Ende 1997 aufgrund einer Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit. Um dem Aktionsbündnis eine rechtsfähige Struktur zu geben, gründeten die Beteiligten 2002 den Verein Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V. Vorrangiges Ziel ist es, über das Thema Kinderunfälle zu informieren und Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen durchzuführen.

Kindersicherheitstag 2011
Laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. erleiden pro Jahr rund 125.000 Kinder unter fünf Jahren einen behandlungsbedürftigen Sturzunfall. Besonders häufig sind Kopfverletzungen. Am Kindersicherheitstag 2011 startet die Initiative “Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!”. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Die Kampagne setzt sich bis 2014 das Ziel, schwere bis mittelschwere Sturzunfälle mittels Aufklärung und Aktionen zu verringern.

Sturzprävention am Kindersicherheitstag
Können Eltern und Erzieher Kinder vor Stürzen bewahren, ohne sie in Watte zu packen oder ihnen die Bewegung zu verbieten? Eine wichtige Voraussetzung ist ein Umfeld, das keine unwägbaren Risiken birgt. Dementsprechend schult die langfristige Kampagne die Kompetenz von Eltern und Erziehern und stellt Sicherheitstipps für Produkte wie Hochstühle oder Klettergerüste vor, von denen eine erhöhte Sturzgefahr ausgeht.
Lesen Sie die Anti-Sturztipps und Produktinformationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder.

10 Tipps zum Kindersicherheitstag
Kinder entwickeln sich stetig weiter und probieren ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Situationen aus. Kleine Stürze, die mit Beulen oder blauen Flecken enden, gehören dazu. Aufgrund dieser Erfahrungen lernen Kinder, Risiken und Gefahren zu erkennen und richtig einzuschätzen. Unsere Tipps zur Unfallprävention beziehen sich dagegen auf Situationen, in denen Stürze für Kinder schwerwiegende Folgen haben können.

  1. Sichern Sie Fenster mit einer Kindersicherung.
  2. Lassen Sie Kinder auf dem Balkon niemals alleine.
  3. Lassen Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch.
  4. Die Bundesarbeitsgemeinschaft empfiehlt Hochbetten erst für Kinder als 6 Jahren.
  5. Laufwege und Treppen von Stolperfallen befreien.
  6. Treppe, Klettergerüst oder Fahrrad: Kinder brauchen Übung, um ihre motorischen Fertigkeiten auszubilden. Lassen Sie Ihr Kind sein eigenes Tempo bestimmen und verunsichern Sie es nicht mit Kritik. Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes mit Lob.
  7. Sport, Spielplatz oder Garten: Kinder brauchen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.
  8. Erklären Sie Gefahren und stellen Sie Regeln auf: Klettern auf Möbeln ist zu gefährlich. Bleiben Sie konsequent.
  9. Ist Ihr Kind krank, erschöpft oder müde steigt das Sturzrisiko. Statt anstrengender Klettertouren lieber gemeinsam ein Bilderbuch lesen.
  10. Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild und verzichten Sie auf waghalsige Kletteraktionen im Garten oder beim Hausputz.

Lesen Sie in unserer Artikelserie ausführliche Tipps zum Thema Kindersicherheit im Haus und Draußen.

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