Naturheilkunde Praxistipps

Kinderkrankheit Röteln mit Schüßlersalzen begleitend behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Röteln werden durch den Rubellavirus ausgelöst. Dieser Virus bzw. deren Erkrankung ist im Kindesalter eine harmlos verlaufende Virusinfektion. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion und die Inkubationszeit liegt bei 14 – 21 Tagen. Mit der Einnahme der Schüßlersalze lässt sich das Leiden verringern und eine schnellere Abheilung des Hautausschlages erreichen.

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Kinderkrankheit Röteln mit Schüßlersalzen begleitend behandeln

Kinderkrankheit Röteln mit Schüßlersalzen begleitend behandeln

Lesezeit: 3 Minuten

Bei Erwachsenen und speziell bei Schwangeren, wenn keine Immunität vorliegt, kann es zu schwersten Schäden des Föten kommen, wenn sie an Röteln erkrankt sind. Die wichtigsten Symptome sind der Hautausschlag, also das Exanthem, und eine Lymphknotenschwellung. Im Prodromalstadium (Anfangsstadium) kann es zu Symptomen einer Erkältung kommen.

Häufig tritt Fieber um 38 – 390 C auf, was jedoch auch in einigen Fällen fehlen kann. Das Gesicht ist vom Exanthem zuerst betroffen und geht dann auf den Rumpf und anschließend auf die Extremitäten über. Beim Hautausschlag handelt es sich um rosarote, kleinere Flecken mit einem hellen Hof, die wenig oder gar nicht erhaben sind. Die Flecken sind kleiner als bei Masern und größer als bei Scharlach. Sie fließen auch nicht ineinander.

Nach Ausbruch des Hautausschlages entsteht am Hals eine druckschmerzhafte Lymphknotenschwellung. Des Weiteren kommt es bei ca. 50 % der Fälle auch zu einer Splenomegalie (Vergrößerung der Milz, da die Milz, auch wie die Lymphknoten, zum lymphatischen System gehört). In seltenen Fällen kommt es bei den erkrankten Kindern auch zu einer Rötelnenzephalitis, der sogenannten Gehirnentzündung aufgrund der Röteln-Infektion, die immer allophatisch behandelt werden sollte.

Bei Erwachsenen kann sich eine Entzündung der Gelenke, hauptsächlich der Fingergelenke, die sogenannte Rötelnarthritis einstellen. Diese verschwindet nach dem Abklingen der Infektion auch wieder.

Komplikation von Röteln in der Gravidität (Schwangerschaft)

Die Infektionskrankheit Röteln kann in der Gravidität beim Föten Schäden hervorrufen. Aus diesem Grund sollten sich Frauen, die schwanger werden wollen und noch nicht mit dem Rötelvirus in Berührung bekommen sind, impfen lassen.

Sollte die werdende Mutter eine Rötelninfektion im Kindesalter bereits durchgemacht haben, oder ließ sie sich in früheren Zeiten impfen, besteht keine Gefahr mehr für das Ungeborene, denn diese Erkrankung gibt der werdenden Mutter eine lebenslange Immunität.

Über dem hämatogenen Weg (Blutweg) gelangt der Rubellavirus ebenfalls in den Blutkreislauf des Kindes und schädigt die Zellen des Kindes. Es kann sich hierdurch ein Herzfehler, ein Katarakt (Trübung der Augenlinse), eine Taubheit oder gar eine geistige Behinderung einstellen. Infektion innerhalb des ersten Schwangerschaftsdrittels führt in fast 90 % der Fälle zu Fehlbildungen des Föten. Im zweiten bzw. dritten Schwangerschaftsdrittel verringert sich das Risiko.

Behandlung von Röteln mit Schüßlersalzen

Das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 und die Nr. 4 Kalium chloratum D6 können zur schulmedizinischen Behandlung für das Immunsystem und die Haut / Schleimhäute im Wechsel immer hinzu gegeben werden. Hierbei sollten dem Betroffenen im Wechsel jeweils 3 x täglich 3 Tabletten über einen Zeitraum von 2 Wochen zum Lutschen gegeben werden.

Zur Abschwellung der Lymphknoten verabreicht man dem Erkrankten das Schüßlersalz Nr. 1 Calcium fluoratum D12 und Nr. 2 Calcium phosphoricum D6. Hierdurch können die gehärteten und auch vergrößerten Lymphknoten wieder elastisch und verkleinert werden.

Darüber hinaus kann man bei Erwachsenen mit einer Rötelnarthritis mit der Nr. 11 Silicea D12 in Kombination mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 eine schnelle Linderung herbeiführen. Es sollten hierbei im Wechsel jeweils 2 x täglich morgens und abends 4 Tabletten gelutscht werden.

Zur besseren und schnelleren Genesung hat sich praxismäßig auch die Gabe der folgenden biochemischen Mineralsalze bewährt:

  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6: verbessert und beschleunigt die Heilung der Haut.
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6: abends, um den Stoffwechsel anzukurbeln und zur Entsäuerung des Organismus.
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum D6: zur verbesserten Ausscheidung der entstandenen, belastenden Stoffwechselendprodukte.

Von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen können jeweils 2 x täglich 3 Tabletten entweder gelutscht oder in einem Mineralmixgetränk über den Tag verteilt getrunken werden. Hierbei werden jeweils 3 Tabletten in einem ½ l Wasser (stilles Mineralwasser oder abgekochtes Leitungswasser) aufgelöst und in langsamen Schlucken getrunken.

Das Schüßlersalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 sollte man abends verabreichen. Hierbei werden zur Schlafenszeit 5 Tabletten gelutscht. Hier kann das gesamte Nierensystem entlastet werden und einer Übersäuerung des Organismus entgegengewirkt werden.

Bildnachweis: pit24 / stock.adobe.com

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