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Kinderkrankheit Ringelröteln mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Ringelröteln wird durch ein Virus ausgelöst. Der Erreger ist der Parvovirus B19, der eine lebenslange Immunität hinterlässt. Es handelt sich um eine infektiöse Kinderkrankheit, bei der sich jedoch auch Erwachsene anstecken können. Bei dieser Kinderkrankheit ist die Behandlung mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Wilhelm Schüßler sehr erfolgsversprechend. Wie Sie Röteln mit Schüßlersalzen behandeln, erfahre Sie hier.

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Kinderkrankheit Ringelröteln mit Schüßlersalzen behandeln

Kinderkrankheit Ringelröteln mit Schüßlersalzen behandeln

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Ringelröteln werden auch Erythema infectiosum genannt. Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Kinderkrankheit, also der Inkubationszeit, liegt zwischen 10 bis 14 Tagen. Es handelt sich um eine klassische Tröpfcheninfektion, welche sich beim direkten Kontakt von Mensch zu Mensch überträgt. Die Ansteckungsgefahr liegt bei ca. 10 Tagen. Kinder im Stadium des Exanthems (Hautausschlag) sind nicht mehr ansteckungsfähig.

In der Mehrzahl der Fälle verläuft die Infektion symptomlos. In nur 20 bis 30 % der Betroffenen kommt es zum typischen Hautausschlag. Das Exanthem beginnt mit großen roten Flecken im Gesicht und zwar speziell an den Wangen, die konfluieren (zusammenfließen). Die Mundpartie wird ausgespart, sodass man vom Schmetterlingserythem reden kann.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten in den nächsten Tagen an Schultern, Oberarmen, Oberschenkeln und Gesäß teilweise leicht erhabene Flecken auf. Diese konfluieren und verblassen in der Mitte. Es kommt zum charakteristischen girlandenartigen Muster. Die Erkrankung kann nur flüchtig sein oder auch bis zu sieben Wochen andauern. Bei Erwachsenen können entzündliche Gefäße bzw. Hauterscheinungen mit strenger Abgrenzung auf Füße und Hände auftreten.

Komplikationen bei Röteln

Es kann zu folgenden Komplikationen bei dieser Infektionskrankheit kommen:

In der Gravidität kann dieser Art des Virus sich direkt in der Plazenta (Mutterkuchen) festsetzen und somit das Ungeborene schädigen. Es werden beim Föten besonders die Zellen, die für die Bildung der Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zuständig sind zerstört. In diesem Fall sind die blutbildenden Zellen im Knochenmark und auch der Leber betroffen.

In einigen Fällen kommt es dann zu einer mäßigen bis schweren Anämie (Blutarmut). Es kann in den häufigsten Fällen zur Verringerung der Herzleistung mit seinen Folgen kommen.

Des Weiteren tritt sehr häufig ein Hydrops fetalis auf, welche eine generalisierte Flüssigkeitsansammlung in den serösen Körperhöhlen (Pleura = Raum zwischen Rippen und Lunge; Herzbeutel, etc.) bezeichnet und einer Wasseransammlung direkt im Bauch. Im schlimmsten Fall kommt es zum Abort (Fehlgeburt) und auch Totgeburt.

Verläuft die Viruserkrankung ohne Komplikationen, ist in der Regel mit keinen Spätfolgen des ungeborenen Kindes zu rechnen.

Röteln mit Schüßlersalzen behandeln

Das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 kann in der Anfangszeit und auch während der gesamten Zeit der Erkrankung durchgehend verabreicht werden. Hierbei sollten dem Betroffenen jeweils 3 x täglich 3 Tabletten über einen Zeitraum von 2 Wochen zum Lutschen gegeben werden.

Wenn Sie Röteln mit Schüßlersalzen behandeln, dann können Sie gegen den leicht juckenden Hautausschlag auch die Salbe Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 gut einsetzen. Hierbei werden die betroffenen Hautpartien nur dünn eingecremt. Sollte der Pruritus (Juckreiz) stärker werden, kann er mit einer zinkhaltigen Salbe aus der Apotheke (z. B. Lotio alba) oder mit Salben und Gelen gegen Insektenstiche und Sonnenbrand verringert werden. Die Einnahme des Homöopatika Apis mellifica D12 (Honigbiene) mit jeweils 3 x täglich 1 Gabe (= 5 Globuli) kann den Juckreiz ebenfalls beenden.

Für eine bessere und intensivere Abheilung der Exantheme können Sie auch, wenn Sie Röteln mit Schüßlersalzen behandeln, die Salbe Nr. 4 Kalium chloratum D6 abwechselnd mit der oben aufgeführten Salbe einsetzen. Hierbei werden die Haut und die Schleimhäute und deren Funktionen reguliert.

Für die innerliche Regulation kann das biochemische Mineralsalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 mit jeweils morgens und abends 3 Tabletten der Haut und Schleimhaut schneller zur Abheilung verhelfen.

Sollte, was jedoch selten passiert, Fieber auftreten, dann sollte bis 380 C das Schüßlersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 mit jeweils 3 x täglich 5 Tabletten verabreicht werden. Steigt hingegen das Fieber über 38,50 C, so verabreichen Sie dem Betroffenen anstatt der Nr. 3, das biochemische Mineralsalz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6.

Die Dosierung liegt hier bei 3 x täglich 2 – 5 Tabletten. Dauer der Einnahme bezieht sich auf die Dauer der erhöhten Temperatur.

Wenn Sie Röteln mit Schüßlersalzen behandeln, sich der Heilungsverlauf der Erkrankung aber verzögert, so ruft der betroffene Körper nach dem biochemischen Mineralsalz Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 oder auch nach dem Homöopathika Sulfur D12.

Es ist das biochemische Mineralsalz, welches ab dem dritten Entzündungsstadium eingesetzt wird. Es werden durch dieses Schüßlersalz die entstandenen Schäden an den entzündlichen Körperstellen, z. B. der Epidermis (Haut), repariert.  Es wird das Immunsystem verstärkt zur Reparatur mit deren Zellverbänden eingesetzt.

Die Dosierung des biochemischen Mineralsalzes liegt bei 3 x täglich 2 Tabletten. Beim Homöopathika Sulfur D12 verabreichen Sie 3 x täglich 1 Gabe (5 Globuli).

Man sollte auch bei dieser Erkrankung darauf achten, dass sich die betroffene Person mehrere Tage richtig ausruhen kann.

Bildnachweis: PalookPook / stock.adobe.com

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