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Kindererziehung: Die 8 besten Anti-Trödel-Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Vielleicht kennen Sie das ja auch von Ihren Kindern: Mit der größten Hingabe widmen sich die Kleinen einem Spiel oder einem Bild, für sie existieren einfach keine Uhren oder Termine. Was auch gut ist, da Kinder durch "Trödeln" lernen, sich zu konzentrieren. Was machen Sie jedoch, wenn Ihr Nachwuchs sich extra viel Zeit lässt, nur um im Mittelpunkt zu stehen? Hier die besten 5 Anti-Trödel-Tipps.

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Kindererziehung: Die 8 besten Anti-Trödel-Tipps

Kindererziehung: Die 8 besten Anti-Trödel-Tipps

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1. Das Wichtigste vorweg: Versuchen Sie nicht, Ihr Kind durch ständige Ermahnungen zur Eile anzutreiben. Manche Kinder fühlen sich dann überfordert und werden in der Eile noch langsamer. Andere wiederum schalten auf stur und trödeln extra noch mehr, um ihren Widerstand zu demonstrieren.
2. Selbst ruhig bleiben: Stress und Hektik übertragen sich auf Ihr Kind und verschärfen die Situation noch. Sensible Kinder fühlen sich eventuell stark unter Druck gesetzt und verheddern sich vor Aufregung z. B. beim Anziehen erst recht.
3. Mehr Zeit einplanen: Das ist das beste Mittel gegen Trödelstress. Wer früher aufsteht und schon fünfzehn Minuten vor dem eigentlichen Aufbruch mit dem Anziehen beginnt, kann leichter gelassen bleiben, wenn der Sprössling sich von jedem Kuscheltier einzeln verabschiedet.
4. Rituale einführen: Feste Abläufe sparen vor allem morgens und vor dem Schlafengehen (beides beliebte Trödelzeiten) Zeit, weil Sie besser abschätzen können, wie lange es dauert, und Ihr Kind gar nicht erst Neues ausprobieren muss.
5. Wettkampf veranstalten: Spornen Sie Ihr Kind an, indem Sie z. B. sagen „Mal sehen, wer von uns beiden zuerst seine Schuhe an hat!“
6. Vorbild sein: Ziehen Sie sich ruhig und ohne viele Ermahnungen an. Kann Ihr Kind sich selbst anziehen, sagen Sie „Ich warte draußen auf dich!“ und verlassen Sie dann das Haus. Das beschleunigt kleine Trödler oft ungemein.
7. Konsequenz der Trödelei spüren lassen: Wer trödelt, kann einiges verpassen. Kommen Sie z. B. morgens nie pünktlich aus dem Haus, ist es vielleicht heilsam, wenn Ihr Kind vor der verschlossenen Tür des Kindergartens steht und nicht mehr hineinkommt. Müssen Sie selbst zur Arbeit, können Sie Ihr Kind im Schlafanzug mitnehmen und samt einer Tasche mit Kleidern im Kindergarten abgeben (am besten vorher mit der Erzieherin absprechen).
8. Lob spornt an: Loben Sie Ihr Kind, wenn es ohne Trödeln mitmacht. Als kleine Belohnung ist etwas Extrazeit zum Vorlesen oder Spielen sinnvoll. Geht das nicht direkt, können Sie einem Kindergartenkind auch Schnelligkeitspunkte vergeben, die es bei einer bestimmten Punktzahl für eine Fahrradtour, ein Picknick oder Ähnliches einlösen kann.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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