Familie Praxistipps

Kinder vor Fremden warnen

Lesezeit: 2 Minuten Irgendwann muss man seine Kinder loslassen, denn spätestens im Kindergartenalter fordern sie immer mehr Freiheiten ein, wollen allein zum Spielplatz und unbeobachtet mit Freunden spielen. Damit Sie kein ungutes Gefühl dabei haben, Ihr Kind ohne Elternschutz auf die Straße gehen zu lassen, gibt Ihnen der folgende Artikel Tipps, wie Sie Ihren Sprössling auf die Gefahren der Außenwelt am besten vorbereiten.

2 min Lesezeit
Kinder vor Fremden warnen

Kinder vor Fremden warnen

Lesezeit: 2 Minuten
Wie bei allen Erziehungsfragen geht es auch hier darum, das richtige Maß zu finden. Sie wollen Ihrem Kind schließlich nicht generell Angst vor Fremden einflößen, aber es durchaus ernst auf Menschen mit bösen Absichten vorbereiten.

[adcode categories=“hobby-freizeit,familie,erziehung“]

Generelle Richtlinien wie ‚Spreche nie mit Fremden‘ oder ‚Gehe niemals mit Fremden mit‘ interpretieren Kinder oft anders als gewollt. Ein Polizist oder eine Kassiererin im Supermarkt könnten von Ihrem Sprössling dann schnell als Fremde eingestuft werden. Aus diesem Grund sollten Sie dem Kind besser praktisch umsetzbare Verhaltensregeln an die Hand geben, so dass es lernt, gefährliche Situationen einschätzen zu können.
Erklären Sie zum Beispiel, dass es, wenn es allein unterwegs ist und Hilfe benötigt, nur Menschen anspricht, die eine Uniform tragen, sei es ein Postbote oder Polizist, oder Erwachsene mit Kindern.
Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Ihr Kind sich wehren wird, ist, dass es lernt ’nein‘ zu sagen. Warnen Sie Ihr Kind vor der konkreten Situation und erklären Sie, warum es ’nein‘ sagen soll.

Kritische Situationen

  • Wenn ein Fremder ein Kind nach dem Weg fragt, ist Vorsicht geboten, denn Erwachsene fragen für gewöhnlich andere Erwachsene.
  • Ein Fremder hält mit dem Auto neben dem Kind und will es in ein Gespräch verwickeln. Es sollte zunächst einen Schritt vor dem Wagen zurückweichen, um nicht hineingezogen zu werden. Außerdem sollte es laut sagen ‚Ich kenne Sie nicht‘ und sich entfernen. So werden Passanten auf die Situation aufmerksam.
  • Ein häufiger Trick ist auch, dass dem Kind erzählt wird, man sei von den Eltern geschickt worden oder ihnen sei sogar etwas passiert. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Sie niemals jemanden schicken werden, wenn es nicht vorher abgesprochen ist. Sie sollten schon im Vorhinein veranlasst haben, wer im Fall der Fälle Ihr Kind informieren sollte und das auch beiden Seiten mitteilen. Wenn Ihr Kind diese Geschichte von einem Fremden hört, sollte es sich am besten in Begleitung von Freunden auf den Heimweg machen und nachschauen.
Vielleicht fallen Ihnen selbst noch Situationen ein, auf die Sie Ihr Kind vorbereiten wollen. Erklären Sie immer, warum Sie manche Sachen verbieten und warum es wichtig ist, dass Ihr Kind von komischen Vorkommnissen berichtet. Lassen Sie Ihre Sorge nicht in Wut gegen das Kind umschlagen, sondern schaffen Sie ein Vertrauensverhältnis, so dass Ihr Kind mit allen Problemen zu Ihnen kommen wird.

Bildnachweis:  DrUGO_1.0 / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: