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Kinder und Stress: Wie Sie bei akutem Stress Ihren Kindern helfen können

Lesezeit: 2 Minuten Leben bringt Stress. Dies gilt auch für Kinder. Er mag an anderen Stellen auftreten, als bei Erwachsenen. Belastend ist er jedoch in gleichem Maße. Was Stress für Kinder besonders schwierig macht, ist die Tatsache, dass ihnen noch weitgehend Strategien fehlen, um ihn adäquat zu händeln.

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Kinder und Stress: Wie Sie bei akutem Stress Ihren Kindern helfen können

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Kinder und Stress: Wie Sie bei akutem Stress Ihren Kindern helfen können

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Im ersten Teil dieser Reihe ging es darum, herauszufinden, wann Ihr Kind mit Stress reagiert. Heute beschäftigen wir uns damit, was man bei aktuellem Stress tun kann.
  • Überlegen Sie zusammen mit Ihrem Kind, wie es mit der stressbehafteten Situation umgehen kann. Hat es beispielsweise Stress mit einem Mitschüler, dann probieren Sie in einem Rollenspiel verschiedene Varianten aus. Für Kinder sind solche direkten Übungen weitaus greifbarer, als rein theoretische Lösungen. Außerdem geben sie ihm die Sicherheit, der Sache nicht hilflos ausgeliefert zu sein.
  • Erzählen Sie von sich. Wenn sich Ihr Kind vor neuen Gegebenheiten fürchtet und dabei Stress entwickelt, berichten Sie ihm, wie Sie sich in einer ähnlichen Situation verhalten haben. Das zeigt Ihrem Kind, dass Lösungen möglich sind.
  • Geben Sie Ihrem Kind Geborgenheit. Umarmungen oder ein kleines
    Rückenstreicheln zwischendurch vermitteln Ihrem Kind, dass es mit seinen Problemen nicht alleine ist. Freundliche, körperliche Streicheleinheiten sind starke Anti-Stress-Mittel.
  • Helfen Sie Ihrem Kind dabei, seine Zeit einzuteilen. Auch wenn Kinder oft im Spiel die Zeit vergessen, können sie doch zu einem gewissen Maß lernen, wie man sinnvoll mit Zeit umgeht. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass manche Aktivitäten wichtig sind. Setzen Sie Limits, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Kinder zuviel Zeit vertrödeln und dann in Stress geraten. Überlegen Sie zum Beispiel feste Zeiten für die Hausaufgaben. Auf diese Weise lernen sich die Kinder zu organisieren. Ist die Arbeit erledigt, ist die nachfolgende Freizeit unbeschwert und es gibt keinen abendlichen Stress um nicht erledigte Hausaufgaben.
  • Überlegen Sie sich, wie Ihre Kinder auf Kritik reagieren. Fehler können jedem passieren und sind völlig ok. Lassen Sie ihr Kind wissen, dass diese zum Leben gehören und man daraus lernen kann. Wenn Ihre Kinder frühzeitig lernen, dass niemand perfekt ist, fällt es ihnen später leichter, mit eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen. Perfektionismus ist eine der häufigsten Stressursachen

Bildnachweis: Tiko / stock.adobe.com

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