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Kinder-Knigge: Manieren sind modern

Lesezeit: 2 Minuten Gutes Benehmen ist wieder gefragt. Wer sich gegenüber anderen höflich verhält, kommt gut bei seinen Mitmenschen an. Auch Ihr Alltag vereinfacht sich, wenn Sie Ihren Kindern Benimmregeln vermitteln. Wir sagen Ihnen, welche Knigge-Regeln Ihr Kind kennen sollten.

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Kinder-Knigge: Manieren sind modern

Kinder-Knigge: Manieren sind modern

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Vorteil gutes Benehmen

Es ist wichtig, wenn Kinder die allgemeinen Regeln im Umgang mit anderen kennen. Sie geraten nicht in peinliche Situationen und müssen auch nicht überlegen, wie sie reagieren sollen. Knigge-Regeln fördern das Selbstbewusstsein und helfen Ihrem Kind, sich im späteren Berufsleben leicht zu behaupten. Außerdem wird ein Mensch mit guten Manieren immer positiv auffallen.

Vorbild sein

Es ist ganz einfach, gute Manieren zu vermitteln: Sie müssen sie vorleben. Keine Sorge, niemand muss die Knigge-Regeln auswendig beherrschen. Gutes Benehmen zeigt sich vor allem im respektvollen Umgang mit anderen Menschen. Ihr Kind wird ganz nebenbei Ihre Verhaltensweisen kopieren. Das ist wirkungsvoller, als Ihr Kind auf Manieren zu drillen oder es vor anderen zu kritisieren.

Wichtige Knigge-Regeln

Zauberwort “Bitte” und “Danke”

Um etwas zu bitten oder sich für etwas zu bedanken ist eine Selbstverständlichkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich für Geschenke und andere Gefälligkeiten freundlich bedankt.

Begrüßung

Natürlich werden Gäste freundlich begrüßt. Kleine Kinder sind jedoch oft schüchtern und meiden Körperkontakt. Zwingen Sie Ihr Kind nicht, anderen die Hand zu schütteln oder sie zu umarmen. Im Gegenteil, wer ein Kind gegen seinen Willen herzt, handelt extrem unhöflich.

Kommunikation

Niemand erwartet von Kindern ein perfektes Gespräch. Aber eine wichtige Regel sollten Kinder kennen: Es ist unhöflich, andere nicht ausreden zu lassen. Das fällt Kindern meistens schwer, weil sie ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis haben. Das ist gar nicht böse gemeint. Wenn Ihr Kind Sie das nächste Mal unterbricht, bitte Sie um etwas Zeit, weil Sie jetzt erst etwas erzählen möchten.

Schimpfwörter

Erlauben Sie Ihrem Kind das Wort “Scheiße” zu benutzten, wird es schlagartig seinen Reiz verlieren. Verbote machen Schimpfwörter attraktiv. Andererseits gibt es viele Kraftausdrücke, die Kinder vor allem im Kindergarten oder in der Schule aufschnappen. Meistens kennen sie nicht einmal die Bedeutung des Wortes. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie diese Wörter nicht hören möchten.

Tischsitten

Auf welche Tischsitten Sie Wert legen, wissen Sie selber am besten. Schrecklich unappetitlich ist das Essen mit offenem Mund. Achten Sie rechtzeitig darauf, dass Ihr Kind nicht schmatzt. Bei einem Kleinkind mag das noch niedlich aussehen, aber ein schmatzender Teenager wird rasch zum Gespött seiner Freunde.

Entschuldigen

Sich zu entschuldigen, setzt voraus, das eigene Verhalten zu überdenken. Darum ist es wichtig, dass Kinder sich entschuldigen, wenn sie jemanden zum Beispiel aus Versehen anrempeln.

Weitere wichtige Umgangsformen

  1. Beim Gähnen die Hand vor dem Mund halten.
  2. Nicht vor anderen in der Nase oder den Ohren bohren.
  3. Niemanden anhusten.
  4. Für ältere Menschen einen Sitz frei machen.
  5. Anderen etwas aufheben.

Bildnachweis: famveldman / stock.adobe.com

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