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Kinder für das Gärtnern begeistern: So wecken Sie das Interesse

Lesezeit: 2 Minuten Im Garten gibt es für Erwachsene immer viel zu tun. Aber was sollen die Kinder in der Zeit machen? Begeistern Sie sie doch einfach für das Gärtnern. So lernen Sie viel über den Kreislauf der Natur und helfen gleichzeitig mit.

2 min Lesezeit
Kinder für das Gärtnern begeistern: So wecken Sie das Interesse

Kinder für das Gärtnern begeistern: So wecken Sie das Interesse

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Garten ist allerdings nicht unbedingt Voraussetzung dafür, den Kindern das Gärtnern näherzubringen. Es reicht auch ein Balkonkasten oder der Platz auf der Fensterbank, um Pflanzen auszusäen und zum Gedeihen zu bringen. Schon kleine Kinder können die Verantwortung für das regelmäßige Gießen der Zimmerpflanzen übernehmen. Kindergartenkinder sind dann schon reif genug für eigene kleine Gartenprojekte.

Welche Pflanzen sind für Kinder geeignet?

Da Kinder noch nicht so viel Geduld haben, sollte man für den Anfang schnell wachsende oder blühende Pflanzen auswählen. Beginnen Sie mit Kressesamen auf dem Fensterbrett. Hier reicht ein Eierkarton oder eine alte Käseschachtel, in die man einfach eine Lage feuchtes Küchenpapier legt und darauf den Kressesamen auslegt. Das Kind bekommt nun die Aufgabe, dieses Papier feucht zu halten und wird bald bemerken, wie es keimt und schnell kleine Pflänzchen heranwachsen, die dann auch noch gegessen werden können. Als schnellwachsende Pflanzen für die Fensterbank sind außerdem geeignet:

  • Blumenzwiebeln für Frühlingsblüher (zur Hälfte in Erde stecken und gießen)
  • Kräuter aussäen
  • Orangen- oder Zitronenkerne ( einen Tag im Wasser quellen lassen, in Erde stecken, gießen und eine Plastetüte darüber stülpen)
  • Senfsamen
  • Knoblauch oder Zwiebel in einen Blumentopf mit Erde
  • Kastanien oder Eicheln, die müssen später allerdings nach draußen

Gärtnern mit Kindern auf dem Balkon

Auf dem Balkon kann ihr Kind die Pflege für einen Balkonkasten übernehmen. Dafür darf es auch mitbestimmen, was darin gepflanzt oder angebaut wird. Bieten Sie verschiedene Möglichkeiten wie Blumen, Kräuter oder Naschgemüse an. Es können auch Blumentöpfe mit verschiedenen Pflanzen in den Blumenkasten gestellt werden.

So kann das Kind unterschiedliche Beobachtungen machen. Wer keinen Blumenkasten hat, verwendet einfach eine Holzkiste oder Hängeampeln. Darin gedeihen zum Beispiel sehr gut Hängeerdbeeren. Ihr Kind wird sehr stolz sein, wenn es an seinen eigenen Pflanzen Früchte erntet.

Für Kinder ein eigenes Beet im Garten

Ein eigener Garten ist natürlich ideal, um Kinder für das Gärtnern zu begeistern. Suchen Sie gemeinsam eine Ecke aus, in der sich das Kind ein eigenes Beet anlegen kann. Schauen Sie sich Gartenbücher an und erläutern Sie dem Kind, welche Pflanzen besonders geeignet sind. Auch hier gilt, dass einige mit schnellem Wachstum dabei sein sollten, damit das Kind nicht die Lust verliert. Säen Sie zum Beispiel ein paar Radieschen aus.

Wählen Sie Pflanzen, bei denen eine reiche Ernte zu erwarten ist oder die besonders lecker schmecken. Dazu zählen Stangenbohnen, Himbeeren, Erdbeeren, Kartoffeln, Kürbisse und Tomaten. Damit haben Sie auch eine Farbvielfalt in der Erntezeit. Erklären Sie den Kindern, worauf es in seinem Beet achten muss: Unkraut jäten, regelmäßig gießen, unnütze Triebe entfernen.

Kinder immer wieder für das Gärtnern motivieren

Gehen Sie allerdings nicht davon aus, dass das Kind seine Pflichten täglich mit der gleichen Motivation erledigen wird. Ab und zu werden Sie daran erinnern müssen. Machen Sie ihm klar, dass die Pflanzen hungrig nach Wasser sind. Wehrt sich das Kind allerdings gegen das Gärtnern, macht es keinen Sinn, ihm einen Balkonkasten oder gar ein eigenes Beet aufzuzwingen. Versuchen Sie dann lieber im Laufe des Jahres immer wieder auf das wechselnde Leben im Garten hinzuweisen. Vielleicht ist dann im nächsten Jahr mehr Interesse da.

Bildnachweis: grki / stock.adobe.com

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