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Keine Chance für Salmonellen & Co.: Richtig kühlen (Teil 1)

Lesezeit: 2 Minuten Die Küche lebt... besonders im Sommer. Da vermehren sich Salmonellen und andere unfreundliche Bakterien besonders gut und gerne. Doch man kann mit allerlei Maßnahmen gegensteuern und das Risiko einer Infektion mit Salmonellen zu Hause deutlich senken.

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Keine Chance für Salmonellen & Co.: Richtig kühlen (Teil 1)

Keine Chance für Salmonellen & Co.: Richtig kühlen (Teil 1)

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Welche Lebensmittel besonders anfällig für Salmonellen sind

Als gute Brutstätte von Salmonellen dienen vor allem alle stark eiweißhaltigen Lebensmittel. Dazu gehören Eier und alle daraus hergestellten Produkte wie Kuchen, Torten und Desserts. Überaus anfällig sind Speisen, die Rohei enthalten wie beispielsweise Tiramisù. Dann natürlich Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Milch und Milchprodukte. Aber auch Antipasti, Patés und Terrinen werden schnell unbemerkt zu Bakterienhorten.

Wann sich Salmonellen gut vermehren

Salmonellen vermehren sich bereits bei einer Temperatur von 7º Celsius. Diese Grenze ist gerade im Sommer schnell bei Lebensmitteln überschritten. Daher gilt: kühlen und nochmals kühlen. Verstauen Sie alles Verderbliche direkt nach dem Einkauf im Kühlschrank. Lassen Sie für Salmonellen anfällige Lebensmittel nie ohne Kühlung in der Küche herumstehen. Das gilt auch für bereits zubereitete Speisen. Nachdem sie abgekühlt sind, gehören diese ausnahmslos in den Kühlschrank.

Setzen Sie Ihren Kühlschrank im Kampf gegen Salmonellen richtig ein

Kontrollieren Sie mit einem Thermometer, ob Ihr Kühlschrank auch seine Arbeit tut. Beachten Sie bei der Messung, dass jeder Kühlschrank verschiedene Temperaturzonen besitzt. Im obersten Fach ist es am wärmsten, hier kann eine Temperatur von 8° bis 10° Celsius herrschen. In den darunter liegenden Fächern liegt die Temperatur zwischen 5° bis 2° Celsius. Das unterste Fach über den Gemüsefächern ist das kühlste. In den Gemüsefächern ist es dagegen wärmer. Das liegt an der Glasplatte darüber und an den isolierenden Kunststoffschubläden. Die wärmste Zone des Kühlschranks ist der Türbereich.

  • Oberstes Fach: geräucherte Lebensmittel, zubereitete Speisen, geöffnete Konserven, Käse (außer Frischkäse)
  • Mittlere Fächer: Milch und Milchprodukte (Joghurt, Quark, Sahne, Frischkäse, Mozzarella)
  • Unterstes Fach über der Glasplatte: alle schnell verderblichen Lebensmittel (Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Wurstwaren, Torten, Desserts, die mit Eiern zubereitet wurden)
  • Gemüsefächer: Wie der Name schon sagt, ideal für Gemüse und Obst. Lesen Sie dazu auch: Welches Obst und Gemüse in den Kühlschrank gehört, welches nicht.
  • Türbereich: Butter, Konfitüre, Senf, Eier, Getränke (frische Vollmilch lieber in den mittleren Fächern)
  • Wichtig: Verstauen Sie verderbliche Lebensmittel nicht unmittelbar neben weniger verderblichen. Also keinen Fisch im selben Fach wie Gemüse. Auch Fisch niemals neben Fleisch.

Welche verderblichen Lebensmittel bei welcher Temperatur optimal gekühlt werden, erfahren Sie hier: Bei welcher Kühltemperatur Sie Lebensmittel richtig lagern.

Bildnachweis: didesign / stock.adobe.com

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