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Keine Angst vorm Referat: So wird es ein voller Erfolg!

Lesezeit: 2 Minuten Bauchschmerzen und Angstträume: Diese Symptome treten manchmal auf, wenn ein Kind ein Referat in der Schule halten muss. Kein Wunder, denn dann bekommt es nicht nur eine Note von dem Lehrer, sondern fühlt sich auch von der ganzen Klasse beurteilt. Manchmal wird die Angst so groß, dass das Referat tatsächlich misslingt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind helfen können ein gelungenes Referat zu halten.

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Keine Angst vorm Referat: So wird es ein voller Erfolg!

Keine Angst vorm Referat: So wird es ein voller Erfolg!

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Fangen Sie rechtzeitig mit dem Referat an

Je besser sich Ihr Kind mit dem Inhalt seines Referates auskennt, umso sicherer wird es sich beim Vortrag fühlen. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig anfängt, das Referat vorzubereiten und auszuarbeiten. Wenn Ihr Kind ein echter Experte auf dem Gebiet ist, über das es referiert – beispielsweise die „Pflege eines Pferdes“ oder „Wie Columbus Amerika entdeckte“ – dann stellt es sich der Situation nicht voller Angst, sondern voller Stolz und Selbstvertrauen.

Manchmal müssen Sie hierbei vielleicht die Rolle des Zeitwächters übernehmen: Nur allzu gern schieben Schüler das Anfangen auf und geraten zum Schluss in Bedrängnis. Legen Sie mit Ihrem Kind zusammen einen Zeitplan fest. Pochen Sie darauf, dass der Start höchstens um ein oder zwei Tage verschoben wird.

Übung macht auch beim Referat den Meister

Eine der schlimmsten Situationen, die für Ihr Kind während des Referates entstehen können, ist ein Blackout: Es kommt aus dem Konzept und weiß nicht mehr, was es als nächstes sagen wollte. Dies kann Ihr Kind vermeiden. Wenn es sein Referat mindestens fünfmal zu Hause vorträgt, gewinnt es Selbstvertrauen und Sicherheit.

Außerdem stellt Ihr Kind so fest, wie lange das Referat dauert und kann es noch rechtzeitig kürzen oder verlängern. Stellen Sie sich als „Publikum“ zur Verfügung. Doch Achtung! Äußern Sie Kritik in Watte verpackt, damit Ihr Kind nicht entmutigt wird. Zwischendurch kann es den Text aber auch für sich alleine vortragen; laut wäre dabei jedoch vorteilhaft. Durch diese Maßnahmen reduziert sich das Lampenfieber auf ein Minimum.

Sicherheitsnetze im Referat einbauen

Auch wenn das Referat noch so gut geübt ist, raten Sie Ihrem Kind, Sicherheitsnetze einzubauen. Dies können Farbmarkierungen auf den Karteikarten oder dem Skript sein oder Schlagwörter, die es mit einem Farbfilzstift in großen Buchstaben an den Anfang oder an den Rand schreibt. Sollte es dann vor Aufregung den Faden verlieren, findet es mit einem kurzen Blick auf das Skript in das Referat zurück.

Fazit: Ist eine Präsentation inhaltlich gut vorbereitet und hat es das Vortragen trainiert, wird sich Ihr Kind trotz Publikum wohl fühlen. Es vertraut darauf, dass es selbst bei einem kurzen Blackout den roten Faden wieder finden wird. So verschwindet die Angst und das Referat wird ein Erfolg!

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Bildnachweis: Christian Schwier / stock.adobe.com

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