Fotografie Praxistipps

Kaufberatung: Welches Stativ gehört in Ihre Fotoausrüstung

Lesezeit: 2 Minuten Unverzichtbar für jeden Fotografen: das Stativ. Für viele Aufnahmen ist eine stabile Stütze das A und O. Wer sich ein Stativ kaufen möchte, steht vor einer riesigen Auswahl. Suchen Sie ein Stativ, das zu Ihrer Fotoausrüstung passt.

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Kaufberatung: Welches Stativ gehört in Ihre Fotoausrüstung

Lesezeit: 2 Minuten

Stative gibt es in vielen Ausführungen und Preislagen. Überlegen Sie sich, wofür Ihr Stativ geeignet sein muss und nutzen Sie auch die Kaufberatung im Fachhandel.

Stativ: Stabil oder leicht?

Schränken Sie die riesige Auswahl an Produkten mit ein paar Fragen ein. Was muss das Stativ aushalten? Das Stativ muss das gesamte Gewicht Ihrer Kamera mit Objektiv und Blitzgerät tragen. Vor der Suche nach dem richtigen Stativ sollten Sie das Gewicht Ihrer Fotoausrüstung herausfinden.

Wie hoch muss das Stativ werden? Überlegen Sie, in welchen Situationen Sie das Stativ einsetzen möchten. Fotografieren Sie vor allem unterwegs, muss das Stativ nicht größer sein als Sie selbst. Nur wenn Sie eine Trittleiter verwenden oder auch im Studio arbeiten lohnt sich ein größeres Stativ.

Wie viel wollen Sie tragen? Je kleiner das Stativ, desto leichter ist es zu tragen. Auch das Material wirkt sich auf das Gewicht aus. Aber Vorsicht! Leichte Stative sind auch instabiler als schwere. Das stabilste Stativ nutzt jedoch nichts, wenn Sie es zu Hause lassen, weil Ihre Fotoausrüstung zu schwer ist. Sind Sie viel zu Fuß unterwegs, beschränken Sie sich auf ein wenige Kilo schweres Stativ.

Auf den Stativkopf kommt es an

Fester oder flexibler Stativkopf? Genauso wichtig wie die Beine ist der Kopf des Stativs. Kaufen Sie einen Kopf + Stativplatte. So müssen Sie nicht jedes Mal Schrauben festziehen, wenn Sie die Kamera vom Stativ nehmen. Als Stativköpfe kommen Kugelköpfe und Drei-Wege-Neiger in Frage. Beide Varianten können die Kamera in jeder Position rundherum fixieren.

Kugelköpfe sind die preiswerteren Stativköpfe, sie können schnell in eine Position gedreht werden. Bei einem Neiger müssen Sie jede Achse einzeln justieren. Allerdings ist die Trennung der Achsen auch ein Vorteil. So können Sie sehr genau eine gewünschte Kameraposition einstellen. Außerdem können Sie eine einzelne Achse bewegen. So können Sie die Kamera schwenken, zum Beispiel für Panoramen und bewegte Objekte. Auch für Videos ist ein Neiger besser geeignet. Schwenks während der Aufnahme sind mit einem Kugelkopf kaum zu bewältigen.

Stative sind auch Geschmackssache. Probieren Sie aus, mit welchem Modell Sie am besten zurechtkommen. Bei einer guten Kaufberatung in einem Fotogeschäft können Sie die einzelnen Stative ausprobieren. Öffnen Sie die Schrauben oder Klemmen der Beine, verstellen Sie den Stativkopf, wechseln Sie von Quer- zu Hochformat, bauen Sie das Stativ auf und ab. Je leichter Ihnen die Handgriffe fallen, desto besser.

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