Homöopathie Praxistipps

Katzen mit Wurmbefall mit homöopathischen Mitteln behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Parasiten sind ein normales Übel für Katzen die mit ihrem Wirt im Einklang leben. Erst wenn die Parasiten überhand nehmen wird es für die Katze zum Problem. Mit homöopathischen Mitteln kann man nach der Entwurmung die Katze unterstützend behandeln und sie länger frei von Würmern halten.

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Katzen mit Wurmbefall mit homöopathischen Mitteln behandeln

Katzen mit Wurmbefall mit homöopathischen Mitteln behandeln

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Bei jedem Individuum treten Parasiten im Darm auf, die normalerweise mit ihrem Wirt im Einklang leben. Würden die Parasiten den Wirt zu stark belasten würden sie ihn umbringen und sich damit ebenfalls. Nur wenn das Immunsystem der Katze gestört ist oder sie unter einer schlechten Ernährung oder Blutarmut leidet kann es für die Katze Problematisch werden.

Würmer bei der Katze

Würmer gelangen über die Nahrung, durch Flöhe oder Fliegeneier die von der Katze verspeist werden oder auch über Fliegen oder durch die Muttermilch, bzw. schon im Mutterleib in ihren Wirt. Wurmeier können sich durch die Haut bohren und im Körper wandern und so auch die Jungtiere erreichen. Hierbei handelt es sich meist um Spulwürmer oder Hakenwürmer. Bandwürmer benötigen einen Zwischenwirt um in den Wirt zu gelangen, Fliegen oder Flöhe z.B. und man erkennt sie an den Bandwurmgliedern die aus dem After kriechen und wie Reiskörner aussehen. Deshalb ist es wichtig auch junge Katzen zu entwurmen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die Entwurmungszeiten ab.

Oft erkennt man am Gewichtsverlust der Katze einen Bandwurmbefall. Aber auch Husten, Durchfall oder mit dem Hintern über den Boden rutschen kann ein Hinweis darauf sein. Da unnötige Wurmkuren für den Körper meist eine große Belastung darstellen können, sollte man eine Kotprobe zum Tierarzt bringen wenn man unsicher ist ob die Katze überhaupt verwurmt ist. So erspart man ihr unnötige Chemie in ihrem Körper.

Homöopathie beim Wurmbefall der Katze

Abrotanum ist ein homöopathisches Mittel, dass bei Spulwurmbefall eingesetzt und selbst vorbeugend verabreicht, damit keine neue Verwurmung nach einer Wurmkur für die Katze entsteht. Durch homöopathische Mittel kann das Darmmileu umgestimmt werden und Würmer verlassen dadurch oft den Darm. Bei Hakenwurmbefall wendet man Carduus marianus an und für Bandwurmbefall ist meist Calcium carbonicum hilfreich.

Jungen Katzen gibt man Abrotanum D3 sieben bis 10 Tage lang als Wurmkur, ausgewachsenen Katzen verabreicht man Abrotanum D3 bei Spulwurmbefall, für den gleichen Zeitraum, jeweils 3x tgl. 5 Globulis. Verliert die Katze keine Würmer (Achtung die Würmer leben weiterhin da sie nicht mit Chemie vergiftet wurden!) über den Kot oder tritt nach 10 Tagen weiterhin Abmagerung, Durchfall oder Erbrechen auf sollte ev. doch eine chemische Wurmkur durchgeführt werden. Zur Vorbeugung gibt man das Mittel 1-2 x im Monat.

Bei Wurm- und Bandwurmbefall kann eine einmalige Gabe Calcium carbonicum in der Potenz D200 gegeben ebenfalls oft Wunder wirken. Einmal in der Woche wirkt das Mittel ungefähr für einen Monat als Schutz vor einer neuen Verwurmung der Katze. Eine gute Unterstützung einer homöopathischen Wurmkur ist eine etwas erhöhte Vitamin A Gabe über das Futter während dieser Zeit.

Einmal im Monat kann auch Sulfur 1-2 Tage je 5 Globulis in der C30 eine Umstimmung im Körper der Katze hervorrufen. Parasiten fühlen sich mit diesem Mittel oft nicht mehr wohl im und auf dem Körper der Katze. Sulfur kann unterstützend zu den anderen Mitteln verabreicht werden.

Bildnachweis: Sergey Khamidulin / stock.adobe.com

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