Gesundheit Praxistipps

Kann ich Yoga machen, wenn ich krank bin oder Beschwerden habe?

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben nun schon so viel über Yoga gelesen und gehört und Sie denken darüber nach, Yoga zu machen? Aber Sie sind krank oder haben bestimmte Beschwerden und wissen nicht, ob das gut für Sie wäre? In diesem Artikel finden Sie eine Antwort.

2 min Lesezeit
Kann ich Yoga machen, wenn ich krank bin oder Beschwerden habe?

Kann ich Yoga machen, wenn ich krank bin oder Beschwerden habe?

Lesezeit: 2 Minuten

Sie haben ein Handicap – können Sie Yoga machen?

Die Antwort ist: Ja, generell können Sie Yoga machen. Denn Yoga bietet umfangreiche Methoden für den Menschen, um gesund zu werden, zu sein und zu bleiben. Damit Sie keine böse Überraschung erwartet und Ihr Einstieg in Yoga von Erfolg gekrönt ist, beachten Sie folgende 7 Hinweise.

1. Yoga ist kein Ersatz für medizinische Betreuung

Yoga hilft erwiesenermaßen bei einer Vielzahl von Beschwerden. Besondere Ergebnisse können Sie bei allen Dispositionen erwarten, die mit Stress verbunden sind, z. B. Rückenschmerzen und Burn Out. Nichtsdestotrotz ersetzt Yoga keine ärztliche Betreuung, wo sie nötig ist. Beides kann sich einander ergänzen.

2. Gesundheitscheckup – wann ist er nötig?

Wenn Sie folgende 4 Fragen mit „JA“ beantworten, dann ist ein Gesundheitscheckup empfehlenswert, bevor Sie mit Yoga beginnen. Sprechen Sie die Teilnahme an einem Yoga-Kurs dann also mit Ihrem Arzt ab.

  1. Sie sind über 30 Jahre alt?
  2. Haben Sie lange keinen Sport gemacht?
  3. Sind Sie übergewichtig?
  4. Sind Sie krank oder haben Sie körperliche Einschränkungen?

3. Der Arzt hat Ihnen das OK gegeben?

Prima. Vielleicht kann er Ihnen eine gute Yogaschule empfehlen. Fragen Sie dort vorab an, welche physischen Voraussetzungen Sie haben müssen, um am Yoga-Kurs teilzunehmen. Welcher Yoga Stil und welche Level werden angeboten?

4. Fragen Sie nach den Ausbildungen und Erfahrungen der Yogalehrer

Ein Physiotherapeut wird Yoga anders unterrichten als eine ehemalige Ballett-Tänzern oder der Bankangestellte, der eine Umschulung zum Yogalehrer gemacht hat.

5. Sprechen Sie vorab mit dem Yogalehrer

Klären Sie den Yogalehrer vor Ihrer Teilnahme über Ihren gesundheitlichen Zustand auf. Yogalehrer sind zwar meist keine Ärzte, kennen sich aber bei einer guten Ausbildung oft im Körper aus. Er kann Ihnen sagen, ob Sie in diesem Kurs richtig sind und was Sie gegebenenfalls beachten müssen.

6. Sammeln Sie Informationen zu Yoga

Wenn Sie bestimmte Beschwerden haben oder an einer Krankheit leiden, suchen Sie im Internet oder in der Buchhandlung nach Yoga-Literatur oder publizierten Studien, die spezifisch auf Ihren körperlichen Zustand eingehen. Die Möglichkeiten, Yoga zu praktizieren, sind vielfältig und das richtige Yoga holt den Menschen da ab, wo er gerade ist.

7. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Sprechen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem behandelnden Arzt ab und weihen Sie ihn in Ihre alternativen Schritte ein, die Sie für Ihre Gesundheit unternehmen. So können verschiedene Maßnahmen besser koordiniert werden.

Bildnachweis: tatomm / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: