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Kaki-Frucht: Lecker und nahrhaft

Lesezeit: 2 Minuten Die Kaki-Frucht (auch Persimone oder Sharonfrucht) ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Bedingt durch ihren hohen Glucoseanteil liefert sie schnell Energie und bringt das Gehirn auf Touren.

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Kaki-Frucht: Lecker und nahrhaft

Lesezeit: 2 Minuten

Hier ist nicht die Rede von Khaki (einer Farbe) sondern von Kaki, einer Frucht des Kakibaums (Diospyros kaki). Die Kaki-Frucht ist eine süße, orangefarbige Frucht, die äußerlich einer Tomate ähnelt.

Die Kaki-Frucht erobert die westliche Welt

Die kaki-Frucht ist in Japan und China beheimatet und in vielen Ländern Asiens seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Jetzt macht sich die Frucht des Kakibaums daran, auch die westliche Welt zu erobern.

Der Kakibaum

Der Kakibaum, der eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen kann, gehört zur Familie der Harthölzer und ist mit dem Ebenholz verwandt. Allerdings ist der Kakibaum der einzige Vertreter dieser Familie, der essbare Früchte hervorbringt.

Der Kakibaum ähnelt etwas dem Apfelbaum. Die Blätter sind dunkelgrün. Er blüht im späten Frühjahr bis in den Frühsommer.

Die Kaki-Frucht

Von der Farbe einmal abgesehen, könnte man eine reife Kaki-Frucht durchaus mit einer Tomate verwechseln. Form und Konsistenz sind bei beiden fast identisch. Anders als bei Tomaten, bei denen die Blätter spitz zulaufen, sind die Kaki-Blätter am Fruchtansatz aber eher rundlich. Außerdem sind Kaki-Früchte etwas größer als normale Fleischtomaten.

Auch wenn es viele hundert Kaki-Sorten gibt, kann man grob zwei Gruppen bilden: Asiatische Kaki-Früchte (Diospyros kaki) und amerikanische Kaki-Früchte (Diospyros virginiana). Die auch bei uns bekanntesten Sorten der asiatischen Kaki sind die Hachiya-Kaki und die Fuyu-Kaki.

Kaki-Früchte essen und genießen

Die bei uns erhältlichen Kaki-Früchte der Sorte Hachiya-Kaki können erst nach Erreichen der Vollreife – wenn die Früchte weich geworden sind – gegessen werden.

Kaki-Früchte reifen nach der Ernte noch stark nach. Viele mögen sie im überreifen Zustand, wenn sie ganz besonders süß schmecken und vom Geschmack den Aprikosen nicht unähnlich sind. Wer im Handel noch harte Kaki-Früchte erwischt, die auf leichten Fingerdruck nur wenig nachgeben, kann sie bei sich zu Hause einfach noch kühl gelagert bis zu zwei Wochen nachreifen lassen.

Sind die Früchte reif, hat das Fruchtfleisch in etwa die Konsistenz von Götterspeise und besitzt einen süßen Geschmack.

Allerdings ist zu bedenken, dass man die Kaki-Fruch in diesem überreifen Zustand nicht mehr lange lagern kann.

Wie werden Kakis gegessen?

Vor dem Verzehr der Kaki-Frucht sollte man zunächst einmal die Blätter entfernen. Bei einer reifen Kaki kann die Schale zwar grundsätzlich mitgegessen werden, dennoch wird sie in der Regel vor dem Verzehr entfernt.

Wer es sich einfach machen möchte, kann das Kaki-Fruchtfleisch aber auch wie bei der Kiwi aus der Schale löffeln.

Davon abgesehen gibt es natürlich auch zahlreiche Kaki-Rezepte zum Ausprobieren.

Kaki-Früchte kaufen

Kaki-Früchte bekommt man bei uns vor allem in der Zeit von Oktober bis April. Beim Kauf sollte man darauf achten, nur unbeschädigte Kakis zu erwischen.

Die unreife Kaki-Frucht kann man kühl, aber auch bei Raumtemperatur lagern. Demgegenüber gehören reife Kakis in den Kühlschrank.

Die Kaki-Frucht ist gesund

Die Kaki-Frucht ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Bedingt durch ihren hohen Glucoseanteil liefert sie schnell Energie und bringt das Gehirn auf Touren. Davon abgesehen sind sie kalorienarm, reich an Vitamin A und Vitamin C und enthalten reichlich Mineralstoffe.

Kann man Kaki-Früchte selber anbauen?

Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Im Allgemeinen wird man aber davon ausgehen müssen, dass es dem Kakibaum etwas an der nötigen Frostresistenz mangelt.

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