Homöopathie Praxistipps

Juckekzem beim Säugling mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Es handelt sich um eine Hauterkrankung, die nicht infektiös und mit extremem Pruritus (Juckreiz) verbunden ist. Bei dieser Dermatitis kommt es zur Hautrötung, Vesikeln (Bläschenbildung), Nässen der Haut und anschließende Bildung von Schuppen und Krusten. Mit den richtigen Schüßlersalzen kann dieses Juckekzem gut behandelt werden.

2 min Lesezeit
Juckekzem beim Säugling mit Schüßlersalzen behandeln

Juckekzem beim Säugling mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten

Zu Beginn dieser Hautentzündung kommt es zu einer Rötung der Haut, zur weiteren Reaktion gehören auch die wässrigen Bläschen und sehr großer Juckreiz. Nach der vollständigen Ausbildung der Bläschen brechen diese auf und bilden hierdurch Krusten und auch Schuppen. Es kann hiernach zur vollständigen Ausheilung dieser Dermatitis kommen. Bei einem Rezidiv (wiederkehrende) des Juckekzems geht die Hauterkrankung ins chronische über.

Durch das ständige Aufkratzen der Haut können leichter Bakterien und auch Viren in die Haut eindringen und eine Superinfektion der Haut verursachen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich durch die ständige Verletzung und weiteren Entzündung der Haut die Knötchenflechte, die sogenannte Licheninfektion entwickeln kann. Die Behandlung innerhalb der Allopathie (Schulmedizin) setzt ihre Kortisonsalben gegen die juckende infektiöse Hauterkrankung ein. Dies hilft nur sehr kurzfristig.

Beim chronischen Ekzem kommt es zu einer trockenen, schuppigen Haut, die durch eine gesteigerte Verhornung und Juckreiz gekennzeichnet ist. Die Haut ist verdickt, wird sehr schnell rau und rissig.

Folgende biochemische Mineralsalze können Sie nutzen, um das Juckekzem zu behandeln:

Das biochemische Mineralsalz Nr. 1 Calcium fluoratum D12 macht die gespannte und geschädigte Haut wieder elastisch und widerstandsfähiger. Hierbei sollte neben den Tabletten auch die Schüßlersalz-Lotion Nr. 1 ständig mit der erkrankten Haut eingerieben werden. Am besten wirken die Tabletten, wenn jeweils 2 Tabletten mit 3 bis 4 Tropfen abgekochtem Wasser zu einem Brei vermengt werden und mit dem Zeigefinger auf die Schleimhaut der Wange leicht aufgetragen werden. Es geht natürlich aber auch über das Fläschchen.

Darüber hinaus kommt bei den ersten Entzündungsreaktionen das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12, welches sowohl antiphlogistisch als auch juckreizstillend ist. Ist der Juckreiz unerträglich für den kleinen Liebling, so verabreicht man jeweils jede ½ Stunde eine Tablette (Verabreichung siehe oben wie bei Nr. 1)

Jegliche Entzündungen im und am Körper sollten mittels entsprechender biochemischer Mineralsalze mit in Betracht gezogen werden. Hierbei wird die Leber zur Entgiftung angeregt. Hierfür verwendet man die Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 und die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6. Das Kalium sulfuricum unterstützt die Leber in Ihrer Entgiftungsfunktion und das Natrium sulfuricum leitet die durch die Leber gelösten Toxine und Stoffwechselendprodukte aus. Hierfür sollte der Säugling abends jeweils 2 Tabletten im Fläschchen aufgelöst verabreicht bekommen.

Auch diese Mittel helfen, das Juckekzem zu behandeln

In der Regel kommt es auch beim Aufplatzen der Bläschen zu einem säuerlichen Geruch der Haut. Dies ist ein Anzeichen, dass die Säure neutralisiert werden muss. Hierbei wird dem oben aufgeführten Kalium sulfuricum und Natrium sulfuricum das biochemische Mineralsalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 mit 2 Tabletten zum abendlichen Fläschchen zugefügt. Hierdurch werden die anfallenden Säuren im Entzündungsprozess neutralisiert und der Teufelskreislauf der Hautentzündung durchbrochen.

Als Unterstützung des Natrium phosphoricum kann das biochemische Mineralsalz Nr. 11 Silicea D12 gegen die Säurestauung der Haut eingesetzt werden. Es hat eine beruhigende Wirkung auf die entzündete Haut und ist hilfreich beim Heilungsverlauf. Hierbei hat Silicea die beste Wirkzeit morgens, im Fläschchen werden 2 Tabletten aufgelöst.

Zur Weiteren Verbesserung der Hautstruktur und zur Ankurbelung des Entgiftungsvorganges kann morgens ebenfalls das biochemische Mineralsalz Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 mit 2 Tabletten im Fläschchen verabreicht werden.

Beim nässenden Juckekzem kann das Schüßersalz Nr. 21 Zicum chloratum D6 das Immunsystem entsprechend aktivieren und die Stoffwechseltätigkeit in der Hautstruktur anregen. Hierbei kann dieses biochemische Mineralsalz den Heilungsprozess beschleunigen. Geben Sie 3 mal täglich 1 Tablette mit ins Fläschchen.

Bildnachweis: vredina_m / stock.adobe.com

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