Fotografie Praxistipps

JPG-Dateien einfach mit der Stapelverarbeitung speichern2 min read

Reading Time: 2 minutes Viele Bilddateien werden am Ende in das Format JPG umgewandelt. Jedes Bild einzeln zu öffnen und manuell abzuspeichern, macht viel zu viel Arbeit. Mit der Stapelverarbeitung lassen Sie Photoshop die Arbeit automatisch erledigen.

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JPG-Dateien einfach mit der Stapelverarbeitung speichern2 min read

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Aufgenommen im RAW-Format, bearbeitet als TIFF, doch am Ende braucht man ein JPG mit den Maßen 10 x 15 cm für den Foto-Druck. Speichern Sie Ihre Bilder alle automatisch neu ab mit dem Bildprozessor, der Stapelverarbeitungs-Funktion von Photoshop.

Bilder neu abspeichern

Sie haben mehrere Bilder bearbeitet und möchten nun alle zusammen als JPG abspeichern? Ganz einfach mit dem Bildprozessor. Rufen Sie die Funktion in Photoshop auf mit dem Befehl Datei -> Automatisieren -> Bildprozessor. Die Stapelverarbeitungs-Funktion berechnet alle geöffneten Bilder oder alle Bilder eines Ordners neu.

Die Bilder können Sie von der Stapelverarbeitung in JPG-, TIFF- oder PSD-Dateien umwandeln lassen. Nach der Verarbeitung speichert Photoshop die Bilder in einem von Ihnen gewählten Ordner ab oder legt automatisch einen neuen Unterordner bei den Original-Dateien an.

In Adobe Bridge Bilder auswählen

Wenn Sie nicht alle Fotos in einem Ordner neu berechnen lassen möchten, können Sie ganz einfach eine Auswahl treffen, bevor Sie den Bildprozessor ans Werk schicken. In Adobe Bridge wählen Sie alle Bilder aus, die Sie an die Stapelverarbeitung übergeben möchten. Dann starten Sie die Verarbeitung mit dem Menübefehl Werkzeuge -> Photoshop -> Bildprozessor. So verarbeitet Photoshop nur die vorher ausgewählten Dateien.

Einstellungen für ein perfektes JPG

Wenn Sie Bilder für einen bestimmten Zweck verwenden möchten, zum Beispiel für den Druck oder als Vorschau, verkleinern Sie die Fotos auf die benötigte Größe. Kleinere Dateien lassen sich einfach per Mail verschicken und hochladen. Für den Druck oder das Web sollten Bilder exakt auf die benötigte Größe heruntergerechnet werden.

Finden Sie zunächst heraus, welche Größe Sie benötigen. Wie breit soll das Bild auf der Webseite angezeigt werden? Wie breit möchten Sie es drucken? Wählen Sie im Bildprozessor JPG als Ausgabeformat und tragen Sie den gewünschten Wert in die Felder B (Breite) und H (Höhe) ein. Für Vorschau-Bilder mit maximal 800 Pixeln Kantenlänge geben Sie in beide Felder 800 ein. So wird bei Hoch- und Querformaten jeweils die lange Kante auf 800 Pixel heruntergerechnet.

Achten Sie auf die JPG-Qualität. Stellen Sie für hochwertige JPG-Dateien die Qualität auf das Maximum 12. Wenn Sie dagegen eine kleine Dateigröße benötigen, stellen Sie die Qualität auf 8 bis 10. Sie können bei der Stapelverarbeitung auch das Farbprofil Ihrer Dateien ändern. Für viele Zwecke benötigt man das ICC-Profil sRGB.

Bilder werden vom Bildprozessor übrigens nicht beschnitten und nicht verzerrt. Das Seitenverhältnis und alles Abgebildete sind also sicher. Nur die Größe der Dateien wird neu berechnet.

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