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Jpeg, Tiff und Co.: Datenformate der Digitalfotografie

Lesezeit: < 1 Minute Jpeg, Tiff, PSD aber auch Gif, Png und Eps sind gängige Datenformate der Digitalfotografie beziehungsweise allgemein gesprochen der digitalen Bildbearbeitung. Wie aber unterschieden sich diese Datenformate und wann sollte welches eingesetzt werden?

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Jpeg, Tiff und Co.: Datenformate der Digitalfotografie

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Jpeg, Tiff und Co.: Datenformate der Digitalfotografie

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Jpeg, Gif und PNG

Diese drei Datenformate der Digitalfotografie eignen sich auch für den Einsatz im World Wide Web. Jpeg steht für „Joint Photographic Expert Group“. Das Jpeg ist das häufigste Datenformat der Digitalfotografie. Es besitzt eine 24-Bit-Tiefe und kann somit 16 Millionen Farben im RGB-Modus darstellen. Dieses Datenformat komprimiert die Bilddatei sehr stark, wodurch scharfe Übergänge (Kanten) entstehen.

Das Gif-Format (Graphics Interchange Format) wurde vor vielen Jahren von einem Online-Anbieter eingeführt und stellt maximal 256 Farben dar. Das Datenformat ermöglicht eine verlustfreie Komprimierung, allerdings mit eingeschränkten Farben. Das Gif-Format eignet sich für Text und Grafiken, für Fotos eher weniger.

Auch das PNG-Format (Portable Network Graphic) wurde für das World Wide Web entwickelt. Mit diesem Format kann man Fotos (24-Bit-Bilder) ohne gezackte Bildkanten darstellen. Die Komprimierung ist fast verlustfrei, dafür sind die Bilddaten etwas größer als beim Jpeg.

Tiff und Eps

Diese beiden Datenformate der Digitalfotografie kommen meist dann zum Einsatz, wenn Bilddaten mit Grafikprogrammen weiter verarbeitet werden sollen. Das Tiff (Tagged-Image File Format) dient zum Austausch zwischen verschiedenen Programmen. Zudem unterstützt dieses Datenformat die meisten Farbräume – von CMYK, RGB und Lab bis zu indizierten Farb- und Graustufenbildern mit Alphakanälen. Das Eps (Encapsulated PostScript) wird von vielen Grafikprogrammen verwendet.

Das PSD-Format ist das Standardformat des Bildbearbeitungsprogrammes Photoshop. Dieses sichert neben dem Bild auch alle Ebenen, Masken, Alpha-Kanäle etc. Daher macht es Sinn, bei umfangreichen Arbeiten in der digitalen Dunkelkammer immer auch eine PSD-Version des Bildes abzuspeichern.

Bildnachweis: REDPIXEL / stock.adobe.com

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