Haus & Garten Praxistipps

Jetzt Zutaten für einen gesunden Haustee sammeln

Lesezeit: 2 Minuten Als Haustee bezeichnet man im weitesten Sinne einen Kräutertee, der aus verschiedenen Zutaten gemischt wurde. Natürlich gibt es davon inzwischen viele unterschiedliche Sorten zu kaufen, man kann sich aber auch seinen ganz persönlichen Haustee selbst herstellen. Hier erhalten Sie einige Vorschläge für die Zusammensetzung.

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Lesezeit: 2 Minuten

Selbstverständlich wird man bei der Wahl der Zutaten für seinen ganz individuellen Haustee immer solche Kräuter wählen, die man auch besonders gern mag. Immerhin kann man damit seine ganz persönliche Visitenkarte in Teeform kreieren. Wenn die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch gesund ist, dann hat man etwas ganz Besonderes, um Gäste und auch die eigene Familie in der kalten Jahreszeit zu verwöhnen.

Pfefferminze

Pfefferminze ist bekannt und bewährt. Zum typischen leckeren Geschmack kommt bei diesem Kraut noch die verdauungsfördernde Wirkung. Außerdem ist Pfefferminze krampflösend.

Melisse

Melisse wird oft auch als Zitronenmelisse bezeichnet. Sie beruhigt und hilft bei Schlafstörungen. Der intensive Geschmack ist nicht jedermanns Sache und man sollte daher vielleicht ihren Anteil im Haustee nicht zu hoch wählen.

Thymian

Thymian kann dem Haustee eine leicht süßliche Note verleihen. Er wirkt desinfizierend und beruhigt die Atemwege.

Kamille

Die Blüten der Kamille enthalten bekanntlich vielerlei Heilkräfte. Sie wirken unter anderem entzündungshemmend und antibakteriell.

Brombeerblätter

Brombeeren sind als leckere Früchte bekannt. Die Blätter der Sträucher sind daneben oft Bestandteil der verschiedenen Haustees. Sie wirken adstringierend, also zusammenziehend, und helfen so unter anderem bei Durchfall.

Himbeerblätter

Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Brombeerblätter und galten früher in der Volksheilkunde als wirksames Mittel bei Vitaminmangel.

Quecken-Wurzel

Ja, Sie haben richtig gelesen: Die oft so viel geschmähte Quecke ist ebenfalls eine Heilpflanze. Sie wirkt antibakteriell und blutreinigend. Und wenn man sie schon ausgraben muss, um ihrer Herr zu werden, dann kann man sie auch schon mal als Tee verwenden.

Wann wird gesammelt?

Am besten eignen sich die nicht ganz so frühen Morgenstunden zum Sammeln. Dann sind die Pflanzen schon vom Tau getrocknet aber noch voller Kraft. Ideal ist es, wenn es am Vortag geregnet hat.

Wie macht man alles haltbar?

Alle diese Kräuter und auch die Quecken-Wurzeln können problemlos getrocknet werden. Dafür sucht man sich einen absonnigen Platz. Das bedeutet: Nicht in der prallen Sonne, da die heilkräftigen Inhaltsstoffe und die Aromen sonst Schaden nehmen können. Man bindet kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt diese einfach auf, bis alles trocken ist.

Bewährt hat sich aber auch das lockere Auslegen auf einem Tuch, das beispielsweise auf einem Wäscheständer ausgebreitet wurde. Das Sammelgut wird dann nur ab und zu gewendet. Wenn es beim Reiben zwischen den Fingern geradezu zerfällt, dann ist es trocken genug und kann in Schraubgläsern im Schrank aufbewahrt werden.

Was kommt denn nun genau in den Haustee?

Welches Kraut man in seinen Haustee mischt und wie hoch die einzelnen Anteile davon sind, das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Am besten ist es, wenn man sich verschiedene Mischungen zusammenstellt und diese im Familienverband verkostet. Dabei ist es wichtig, sich Notizen über die einzelnen Anteile zu machen, sonst hat man am Ende zwar die leckerste Sorte herausgefunden, kann sich aber nicht mehr an die genaue Zusammensetzung erinnern.

Wie wird der Tee zubereitet?

Die Zubereitung von Haustee ist ganz einfach. Man nimmt 1-2 gehäufte Teelöffel pro Tasse und übergießt sie mit frischem, sprudelnd kochendem Wasser. Danach lässt man den Tee 7-10 Minuten ziehen und süßt ihn bei Bedarf mit Honig.

Fruchtige Beilage gewünscht?

Wer seinen Haustee gern etwas fruchtiger genießt, der kann ihn später noch verfeinern. Es dauert nicht mehr lange bis die meisten Früchte reifen. Kleine Stückchen von getrockneten Äpfeln oder Hagebuttenschalen, verleihen dem Tee noch einmal ein ganz besonderes Aroma.

Bildnachweis: Natalia Klenova / stock.adobe.com

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