Haus & Garten Praxistipps

Jetzt Küchenkräuter für den Winter ernten

Lesezeit: 2 Minuten Wer seine Speisen auch im Winter gern mit gesunden Kräutern würzt, der sollte spätestens jetzt damit beginnen, diese für die kalte Jahreszeit zu sammeln. Wenn Petersilie, Minze und Co erst einmal mit dem Blühen beginnen, ist es im Allgemeinen zu spät dafür, denn sie verlieren ihr Aroma und werden oft bitter. Der Dill macht dabei eine Ausnahme, den kann man auch getrost noch ernten, wenn er blüht.

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Jetzt Küchenkräuter für den Winter ernten

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Die günstigste Erntezeit für Kräuter ist in den frühen Vormittagsstunden. Wenn der Tau schon abgetrocknet ist, aber die Sonne noch nicht mit voller Kraft auf das Kräuterbeet scheint, sollte man sich an die Arbeit machen. Als Erntewerkzeug eignet sich eine einfache Schere am besten. Viele der Kräuter sind übrigens dankbar dafür, wenn sie regelmäßig geerntet werden. Basilikum scheint nach einem leichten Schnitt geradezu aufzuleben.

Am besten ist es, wenn man sich vorher im Klaren ist, welche Kräuter oder Mischungen man für den Winter benötigt. Danach entscheidet man, was an einem Vormittag geerntet wird. Schließlich ist es nicht damit getan, die Kräuter einfach nur ins Haus zu holen. Sie müssen ja auch noch verarbeitet werden und das kann manchmal ganz schön Zeit in Anspruch nehmen.

Küchenkräuter trocknen

Am einfachsten ist das mit dem Trocknen. Dazu werden die ungewaschenen Pflanzen zu lockeren Bündeln gebunden und kopfüber an einem schattigen und luftigen Ort aufgehängt. Diese Kräuterbüschel sollte man aber regelmäßig kontrollieren, damit sie nicht anfangen zu stocken. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, kann sein Erntegut auch einfach auf einem Laken über einem Gitterrost ausbreiten und so trocken.

Hier werden die Kräuter ab und zu gedreht. Zerfallen diese, wenn man sie zwischen den Fingern reibt, dann sind sie trocken genug. Nun werden sie gerebelt. Dabei zerbröselt man sie mit den Händen in kleine Stückchen. Die Aufbewahrung erfolgt in gut ausgetrockneten Schraubgläsern an einem dunklen und trockenen Ort. Der Küchenschrank ist eigentlich ideal dazu. Für diese Art der Haltbarmachung eignen sich unter anderem Dill, Petersilie, Minze, Melisse, Thymian und Rosmarin.

Kräuter einfrieren

Wer seine Kräuter einfrieren will, der muss sich anfänglich auf etwas mehr Arbeit einstellen. Dafür geht es mit dieser Methode bedeutend schneller. Das künftige Gefriergut wird gewaschen und gut abgetrocknet. Anschließen wird es klein geschnitten oder gehackt.

Um es später einmal gut portionieren zu können, kann man verschiedene Methoden wählen. Man kann die Kräuter beispielsweise zuerst einmal in einem Eiswürfelbereiter mit etwas Wasser einfrieren. Die fertigen Kräuter-Eis-Würfel kann man dann in einem Plastebeutel umfüllen. Eine andere Möglichkeit ist alles breit auf einem Butterbrotpapier auszulegen und es später, wenn es gefroren ist, in die entsprechenden Gefäße umzufüllen.

Dafür eignen sich Petersilie, Dill und die verschiedensten Kräutermischungen, die man ganz nach dem persönlichen Geschmack herstellen kann. Wer mag, kann dabei sogar schon Zwiebeln und Knoblauch klein gehackt hinzufügen.

Bildnachweis: alho007 / stock.adobe.com

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