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Ist Facebook für Vereine eine sinnvolle Option?

Lesezeit: 2 Minuten Facebook ist ein weltweites soziales Netzwerk, das in den letzten Jahren rasant gewachsen ist. Viele Privatpersonen und Firmen sind längste Mitglied bei Facebook. Aber auch für einen Verein gibt es die Möglichkeit, ein Profil bei Facebook anzulegen. Die beste Option ist es, eine sogenannte Fanpage anzulegen. Dieser hat unter anderem den Vorteil, dass das Profil auch Nicht-Facebook-Nutzern zugänglich ist.

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Ist Facebook für Vereine eine sinnvolle Option?

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Vorteile bei der Kommunikation über Facebook

Ein Verein muss dazu in der Lage sein, seine Mitglieder, Freunde, Gönner und potentielle Besucher von Vereinsveranstaltungen zu erreichen. Da mittlerweile sehr viele Menschen bei Facebook angemeldet sind, ist das soziale Netzwerk eine gute Ergänzung zu den klassischen Informationsmedien, beispielsweise schriftlichen Einladungen, Plakaten und Broschüren.

Zudem ist es möglich, auch weniger wichtige Vereinsnachrichten aktuell zu verbreiten. Das eröffnet einem Verein ganz neue Möglichkeiten, beispielsweise wenn es darum geht, kurzfristig freiwillige Helfer für ein Projekt zu finden.

Nachteile bei der Kommunikation über Facebook

Bei Facebook sind vor allem junge Menschen angemeldet. Ältere Menschen, die vielleicht nicht einmal einen Internetanschluss haben, werden deswegen bei der Kommunikation über Facebook nicht erreicht. Dieses Problem lässt sich allerdings lösen, indem ein Verein auch weiterhin klassische Informationsmedien nutzt. Aber es gibt noch ein ganz anderes Problem, das vielen Vereinsverantwortlichen vermutlich überhaupt nicht bewusst ist:

Facebook ist ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem. Das bedeutet in der Praxis, dass Mitglieder, aber auch alle anderen Personen Kommentare abgeben können. Jedenfalls ist das der übliche Standard, auch wenn andere Einstellungen möglich sind. Wenn sich ein Verein allerdings dazu entscheidet, bei Facebook präsent zu sein, sollte er sich auch dem Publikum öffnen. Dann kann es allerdings auch zu sehr negativen Kommentaren kommen. Das lässt sich in einem offenen Medium nicht vermeiden.

Als Verein mit Facebook vernünftig umgehen

Damit aus ein paar negativen Kommentaren kein Shitstorm wird, ist es unbedingt notwendig, das Facebook-Profil zu administrieren. Mindestens eine Person muss sich regelmäßig um die eingehenden Kommentare und Nachrichten kümmern. Dabei ist es wichtig, kritische oder sehr negative Äußerungen auf eine kluge Weise zu behandeln. Öffentliche Auseinandersetzungen sind bei Facebook nicht selten, aber ein Verein kann bei einer solchen Sache einen großen Imageverlust erleiden.

Facebook als Werbeinstrument für Vereine

Die meisten Vereine haben es heute sehr schwer, neue Mitglieder zu werben. Deswegen ist Facebook eine gute Option, um einen Verein der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der große Vorteil von Facebook ist, dass der Verein ganz alleine entscheidet, wie er dargestellt wird. Das ist bei einem Zeitungsbericht oder einem Radio-Feature anders. Diese Chance kann ein Verein nutzen, indem er eine kreative und sehenswerte Facebook-Seite kreiert. Dann kommen auch Nutzer auf die Seite, die (noch) gar nichts mit dem Verein zu tun haben.

Authentisch und sympathisch bleiben als Verein bei Facebook

Vereine leben von Bodenständigkeit und Geselligkeit. Deswegen ist es sinnvoll, diese Vereinstugenden auch bei Facebook zu betonen. Durch die Reaktionen der Nutzer und Leser gibt es zudem die Möglichkeit, den Facebook-Auftritt immer wieder zu verbessern. Ein kreativer Verein kann mit Facebook auf digitalem Wege ganz neue Zielgruppen erreichen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Verein und seine Mitglieder bei Facebook authentisch und sympathisch dargestellt werden.

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