Familie Praxistipps

Interne organisatorische Maßnahmen einer Schule

Lesezeit: < 1 Minute Über interne organisatorische Maßnahmen einer Schule hatte das Verwaltungsgericht (VG) Braunschweig zu entscheiden. Es ging um ein Auswahlverfahren, das die Schule durchgeführt hatte, um die begrenzten Plätze eines bilingualen Unterrichtsangebots (Deutsch-Englisch) an die Schüler der siebten Klasse zu verteilen. Die Schulleitung hatte die Eltern vorab informiert, dass es bei Bewerbungsüberhängen zu einer Auslosung kommen würde.

< 1 min Lesezeit

Interne organisatorische Maßnahmen einer Schule

Lesezeit: < 1 Minute
Das bilinguale Angebot umfasste eine Klasse mit maximal 32 Plätzen, 44 Schüler meldeten sich an. Die Schulleitung führte eine Auslosung durch, um eine Rangfolge zur Vergabe der Plätze zu erstellen. Gegen diese Maßnahme legten die Eltern der Schülerin, die auf Platz 44 kam und daher nicht berücksichtigt werden konnte, Widerspruch ein.
Dieser Widerspruch wurde von der Landesbehörde abgewiesen, ebenso scheiterte die Klage der Eltern. Die Richter des Verwaltungsgerichts Braunschweig bestätigten das Vorgehen der Schule und auch die Abweisung des Widerspruchs: Interne organisatorische Maßnahmen einer Schule lägen in deren eigenem Ermessen und seien keine Verwaltungsakte, die angefochten werden könnten.
Zu den Maßnahmen der Schule an sich stellten sie fest, dass ein fehlerfreies Losverfahren die Chancengleichheit für alle Bewerber garantiere (VG Braunschweig, 12.12.2006, Az. 6 B 321/06).

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: