Pflege Praxistipps

Informationsquellen für die Pflege – Tipps für Pflegekräfte

Lesezeit: 2 Minuten Heute wird erwartet, dass Pflegekräfte immer bestens informiert sind. Der Umgang mit den Kunden soll immer von höchster Qualität sein. Das soll sich später auch in der Dokumentation widerspiegeln. Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich? Was bringen Messen und Kongresse? Was sind die aktuell besten Bücher?

2 min Lesezeit

Autor:

Informationsquellen für die Pflege – Tipps für Pflegekräfte

Lesezeit: 2 Minuten

Welche Chancen und Möglichkeiten haben Pflegekräfte zur Informationsbeschaffung?

Die Gründe für die Pflegebedürftigkeit sind vielfältig. Wenn man von älteren Menschen spricht, so fallen bestimmte Krankheitsbilder besonders ins Auge:

  • Demenz und Alzheimer
  • Depressionen
  • Bösartige Tumore in unterschiedlichen Stadien
  • Multiple Sklerose und Parkinsonkrankheit
  • Behinderungen durch Amputationen
  • Schlaganfall oder Hirninfarkt
  • Arthrose und Osteoporose
  • etc.

Bei dieser Vielfalt sind die Anforderungen an die Pflegekräfte gewaltig. Die Chancen und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung für die tägliche Herausforderung sind daher von grundsätzlicher Bedeutung.

Da gibt es:

  • Fortbildungen wie zum Wundmanagement und der Palliativpflege
  • Weiterbildungen wie der zur Fachaltenpflegerin oder zum Fachaltenpfleger
  • Informationsveranstaltungen wie Messen und Kongresse
  • Information durch die angebotene Literatur zum Bereich Pflege

Gerade im Bereich der Fachliteratur werden hervorragende Möglichkeiten geboten, neue Einblicke in die Arbeit mit den Pflegebedürftigen zu bekommen.

Was bringen Messen und Kongresse?

Messen und Kongresse sind nicht nur auf Mediziner zugeschnitten. Das Angebot für die Pflegekräfte wird ständig ausgeweitet. Die Erfahrung von Profis und der Austausch der Besucher untereinander haben einen besonderen Stellenwert.

Beispiele sind:

  • Pflege + Homecare in Leipzig
  • Medica in Düsseldorf
  • PflegeMesse in Rostock
  • REHACARE in Düsseldorf
  • Fachtage des DBFK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe)
  • etc.

Daneben existieren viele kleinere Messen und Fachtage auf regionaler Ebene. Der Eintritt ist häufig kostenlos. Gemeinsam ist den Veranstaltungen die Präsenz der Pharma-Industrie. Dort werden die Erfahrungen mit den gängigen und neuen Medikamenten vorgestellt. Fragen kann man direkt an den Experten stellen.

Auch die Medizintechnik zeigt die aktuellsten Errungenschaften. Hilfsmittel, die gerade im Pflegebereich zur Anwendung kommen, sind vorgestellt. Schriftliche Infos in vielfältiger Form können erbeten werden.

Besonders herausragend ist der jährlich in Wiesbaden veranstaltete Internistenkongress. Die Einladung kommt vom Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Als Besucher trifft man zumeist Mediziner. Sehr interessant ist aber auch der Überblick der Aussteller über die neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen. Auch für die Pflegekräfte konnten wichtige Infos zusammengetragen werden. Die hervorragende Organisation und die kompetente, höfliche und freundliche Begleitung durch die Mitarbeiter des DIGM sollte man besonders beachten.

Welche Bücher sind aktuell die besten?

Fachliteratur zum Thema Pflege ist überall zugegen. Theoretische und praktische Ratgeber für Pflegekräfte fallen auch darunter. Ebenfalls sollte man die Nischen nicht unbeobachtet lassen. Hier gibt es sehr interessante Veröffentlichungen, die den freundlichen Umgang mit den Pflegebedürftigen inspizieren.

Aufgefallen ist die Reihe "5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz " aus dem Verlag an der Ruhr. Kurze, pointierte und einfache Geschichten, die an das Alltagsleben anknüpfen, regen den Pflegebedürftigen zum Gedankenaustausch an. Gleich nach den Texten bietet das Angebot von Fragen die Möglichkeit zur Kommunikation. Der Inhalt ist humoristisch, nachdenklich oder auch religiös-besinnlich.

Die einfühlsamen Geschichten von Annette Weber und Petra Bartoli y Eckert werden in der Bildergalerie vorgestellt!

Die innovative Idee gibt den Pflegekräften ein Medium in die Hand zur Kommunikation, die gerade bei Menschen mit Demenz gefragt ist.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: