Homöopathie Praxistipps

Infektanfälligkeit homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Die homöopathische Behandlung von Infektanfälligkeit kommt häufig in der Praxis vor. Die Patienten kommen, weil sie sich bei jeder Gelegenheit eine Erkältung einfangen. Eine Konstitutionsbehandlung stärkt das Immunsystem von innen heraus. So ist der Körper in der Lage, sich selbst gegen Viren und Bakterien zur Wehr zu setzen. Einige typische Mittel bei Infektanfälligkeit stellen wir hier vor.

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Infektanfälligkeit homöopathisch behandeln

Infektanfälligkeit homöopathisch behandeln

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Eine Infektanfälligkeit ist häufig und nicht immer einfach zu behandeln. In jedem Fall ist ein persönlicher Termin bei dem/der Homöopath/in notwendig.

Diese ermittelt im Gespräch und durch die Untersuchung viele wichtige Symptome, auf die man sonst nicht kommen würde. Es wird aber auch über Träume, Ängste oder andere psychische Auffälligkeiten gesprochen.

Homöopathische Mittel bei Infektanfälligkeit

Alumina ist ein Mittel das besonders für Infektanfälligkeit bei älteren Menschen angezeigt scheint. Bei dem geringsten Luftzug oder einer Verkühlung bekommen sie eine Erkältung. Diese Patienten leiden oftmals unter einer sehr hartnäckigen Verstopfung. Die Haut und die Schleimhäute sind insgesamt trocken. Psychisch fällt eine gewisse Langsamkeit auf und es kann sein, dass sich die Menschen über ihre eigene Identität nicht sicher sind.

Calcium carbonicum ist ein Mittel für Menschen mit Infektanfälligkeit, die zu Übergewicht neigen und eine schlaffe Muskulatur haben. Alles an ihnen ist weich, auch der Charakter. Es hilft häufig auch bei Baby, die mit jeder Zahnung eine Erkältung bekommen. Häufig auch mit Atembeschwerden. Man kann die Lymphknoten am Nacken ertasten. Bei Erwachsenen sind kalte, feuchte Füße ganz typisch.

Nux vomica hilft Patienten mit einer extreme ausgeprägten Infektanfälligkeit, die immer Stirnkopfschmerzen und Schwindelanfälle bei der Erkältung bekommen. Manchmal ist auch der Magen mit betroffen oder angegriffen. Tagsüber sind die Absonderungen vor allem aus der Nase flüssig (Fließschnupfen), nachts wird es trocken. Morgens sind die meisten Symptome schlimmer und auch diese Patienten leiden unter Verstopfung. Vor allem wenn der Patient dazu neigt, viele starke Medikamente zu nehmen und generell viel Kaffee oder Alkohol trinkt kann Nux vomica gegen die Infektanfälligkeit helfen.

Pulsatilla ist ein Mittel, das bei Menschen mit einem milden Charakter und einer eher phlegmatischen Konstitution helfen kann. Prophylaktisch (zur Vorbeugung) kann man es nehmen, wenn eine Erkältung umgeht, die mit deutlichen Magen-Darm Symptomen einhergeht und wenn die Augen und Ohren hauptsächlich betroffen sind. Bei Pulsatilla-Infekten sind die Absonderungen oft gelb, weiß oder grünlich sowie dick und reichlich.

Sulphur  kann bei Menschen helfen, die außer mit der Infektanfälligkeit mit Hautproblemen kämpfen. Die Haut ist rauh, trocken und schuppig. Auch Frostbeulen und Urtikaria können vorkommen. Häufig hat der Patient eine braune Verfärbung auf dem Nasenrücken und beschwert sich über eine verstopfte Nase mit der Tendenz zum Nasenbluten. Sulfur Patienten sind meist von sich eingenommen und wirken auf den ersten Blick selbstsicher.

Fazit: Selbstverständlich gibt es zahlreiche weitere Mittel, die bei einer Infektanfälligkeit helfen können. Deshalb ist ein professionelles Herangehen bei dem/der HomöopathIn sinnvoll.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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