Gesundheit Praxistipps

In fünf Schritten zu einem ebenmäßigen Teint

Lesezeit: 3 Minuten Tausende von Produkten zielen nur auf Eins ab: Einen ebenmäßigen Teint. Mancher Hauttyp ist leider einfach nicht für einen Porzellanteint geschaffen, aber mit ein paar Tricks und Kniffen kann man dem zumindest nahe kommen. Wie Sie sich Ihrem Traumteint in fünf Schritten annähern, erfahren Sie hier.

3 min Lesezeit
In fünf Schritten zu einem ebenmäßigen Teint

In fünf Schritten zu einem ebenmäßigen Teint

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Mit diesem 5-Punkte-Plan sollte Ihrem Traum-Teint nichts mehr im Wege stehen:

1. Ausreichend trinken

So trivial der Tipp wirkt, so wichtig ist er. Wer zu wenig trinkt, riskiert nicht nur Kopfschmerzen, Probleme mit Blutdruck, Herz und Konzentration, sondern hindert seinen Körper auch daran, Schadstoffe auszuscheiden. Zudem können Getränke wie bestimmte Tees und Saftschorlen den Körper durch Mineralstoffe in seinen Funktionen unterstützen.

Die unmittelbarste Auswirkung eines schlechten Flüssigkeitshaushaltes ist trockene Haut. Diese hingegen sorgt oft auch für eine geschädigte Hautbarriere, die Bakterien schneller eindringen lässt. Dadurch entstehen Pickel und andere Unreinheiten, die sich in kleinen geröteten Entzündungen zeigen. Der Teint wirkt unruhig.

2. Regelmäßige Peelings

Peelings sind die Helfer schlechthin für einen ebenmäßigen Teint. Sie entfernen abgestorbene Hautschüppchen und lassen den Teint so strahlen. Dazu regen sie die Mikrozirkulation an, wodurch die Haut besser mit Nährstoffen aus dem Blut versorgt wird. Durch das Abtragen abgestorbener Hautschüppchen wird die Haut zudem zur Erneuerung angeregt und gleichzeitig porentief gereinigt.

Am besten geeignet für ein ebenmäßiges Hautbild sind chemische Peelings (AHA oder BHA) und Enzympeelings. Enzympeelings sind ganz besonders mild und schonend, wodurch sie sich auch für sehr trockene, empfindliche Haut eignen. Zudem dringen sie – ebenso wie chemische Peelings – in die Poren ein und verhindern und entfernen so bei regelmäßiger Anwendung Mitesser und Pickel, die durch verstopfte Poren entstehen.

Chemische Peelings eignen sich sehr gut dazu und haben den Vorteil, dass die Haut sich an den Peelingreiz kaum gewöhnt. Daher wirken chemische Peelings auch nach jahrelanger Anwendung noch gleich gut. AHA-Peelings – das bekannteste von ihnen ist Fruchtsäure – können helfen, feine Falten zu reduzieren und einen gesunden Teint entstehen zu lassen, während die lipophile Salizylsäure (BHA-Peeling) auch in verstopfte Poren eindringen kann, um sie so zu reinigen.

3. Eine gute Nachtpflege

Die Nacht dient dem Körper als Regenerationsphase. Das gilt auch für die Haut. Diese scheidet nachts Schadstoffe aus, repariert entstandene Zellschäden und produziert neue Zellen. Wer sie dabei nach Möglichkeit unterstützt, wird mit einem frischen Aussehen am nächsten Tag belohnt.

Wichtig ist es vor allem, das Gesicht Abends gründlich zu reinigen. Tagsüber produziert die Haut nicht nur Talg, der bei unreiner Haut die Poren verstopfen kann, sondern es sammeln sich auch Staub, Bakterien und andere Verschmutzungen auf der Haut.

Nach der Reinigung sollte eine typgerechte Nachtcreme aufgetragen werden. Das kann ein leichtes Feuchtigkeitsfluid bei Mischhaut im Sommer sein bis hin zu einer ölhaltigen Nachtcreme für trockene Haut im Winter.

4. Für gute Durchblutung sorgen

Ein unruhiger Teint heißt nicht automatisch, dass man unter Pickeln leidet. Auch, wer eigentlich reine Haut hat, kann durch Altersflecke, Rötungen oder sehr blasse Haut, die jede kleine Veränderung deutlich hervorhebt, den Anschein eine unruhigen Teints bekommen.

Hilfreich ist in diesen Fällen schon eine verbesserte Durchblutung, die manchen Schweewittchenteint ein wenig auffrischt. Eine verbesserte Durchblutung regt zudem die Nährstoffversorgung der Haut an, was einen fahlen Teint beleben kann.

Am einfachsten und effizientesten ist hier Sport, um für eine bessere Durchblutung zu sorgen. Wer ganz auf dem Kriegspfad ist, was Sport angeht, kann auch wärmende Gesichtsmasken nutzen. Diese wärmen das Gesicht ebenfalls, enthalten aber dadurch meistens reizende Stoffe. Für empfindliche Haut sind sie daher oft die falsche Wahl.

5. Das richtige Make-Up

Ein wenig Schummeln ist auch erlaubt: Manchmal liegen die Ursachen für einen unruhigen Teint so, dass alles nicht hilft, ihn loszuwerden. Dann ist es an der Zeit, zu geeignetem Make-Up zu greifen. Camouflage-Creme kann genutzt werden, um unruhige Haut abzudecken. Ein Stift mit grünen Pigmenten neutralisiert großflächige Rötungen.

Wer mit Pigment- oder Altersflecken zu kämpfen hat, kann auch Brightening-Produkte versuchen. Diese regeln die Melantoninproduktion der Haut und lassen Flecken somit im Idealfall nach und nach verschwinden. Sie müssen jedoch über einen Zeitraum von einigen Wochen bis Monaten sehr regelmäßig angewandt werden.

Ein Primer unter Foundation und Puder sorgt zusätzlich dafür, dass das Licht leicht reflektiert wird, unruhiger Teint abgeschwächt wird und das Make-Up zudem besser hält. So steht dem Porzellanteint nichts mehr im Weg!

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

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