Homöopathie Praxistipps

Impfschaden und Impfreaktion: Die homöopathische Behandlung

Lesezeit: 2 Minuten Um einen Impfschaden oder eine Impfreaktion zu lindern oder zu heilen, hat die Homöopathie eine Reihe von bewährten Mitteln. Schon seit der Zeit Hahnemanns sind Impfschäden und Impfreaktionen bei den Homöopathen bekannt und werden erfolgreich behandelt. Dennoch muss jedes Leiden individuell betrachtet und ein genau passendes homöopathisches Mittel gewählt werden.

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Impfschaden und Impfreaktion: Die homöopathische Behandlung

Impfschaden und Impfreaktion: Die homöopathische Behandlung

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Um ein Impfschaden oder eine stärkere Impfreaktion zu vermeiden, sollen Impfungen grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn der Impfling ganz gesund ist. Selbst ein Schnupfen oder ein Husten sind eine Kontraindikation für eine Impfung. Lassen Sie sich von niemandem dazu überreden, sondern warten Sie, bis das Kind wieder gesund ist.

Homöopathische Behandlung von Impffolgen

Die Homöopathische Behandlung richtet sich zunächst nach der Gesamtheit der Symptome. Das bedeutet, dass die HomöopathIn sich in einer ausführlichen Anamnese genau über das Befinden des geimpften Kindes informieren wird. Daraufhin wird ein passendes Mittel ausgewählt. Dennoch gibt es einige Mittel, die typisch für die Folgen von Impfungen sind.

Typische Impf-Mittel bei Impfschaden oder Impfreaktion

Silicea ist eines der häufig verwendeten homöopathischen Mittel für Impfreaktionen. Es zeigt die typische Abwehrschwäche mit häufig wiederkehrenden Infekten der Atemwege oder der Ohren. Auch Hautausschläge als Folge von Impfungen und sogar Krämpfe und Konvulsionen lassen sich mit Silicea behandeln, wenn es angezeigt ist.

Thuja wird häufig für Verdauungsbeschwerden nach Impfungen eingesetzt. So kann es bei Diarrhö oder bei Koliken von kleinen Babys angezeigt sein. Auch Asthma, das nach einer Impfung auftritt konnte mit Thuja geheilt werden.

Weitere häufig eingesetzte Mittel sind: Sulfur, Arsen, Apis, Malandrium und Tuberkulinum. Je nach Symptomatik kann aber auch ein anderes Mittel die Heilung bringen. So ist Zincum z .B. typisch für Unruhezustände und Cuprum für Krämpfe und epileptische Anfälle mit eingeschlagenem Daumen.

Homöopathische Behandlung mit Impf-Nosoden

Eine weitere Möglichkeit, die Folgen von Impfungen zu behandeln ist der Einsatz von Impfnosoden. Dies sind Impfstoffe, die als homöopathische Mittel zubereitet werden. Zahlreiche Erfahrungen zeigen, dass damit ein Impfschadensyndrom geheilt werden kann, wenn die Nosode in aufsteigenden Potenzen gegeben wird. Auch Gesundheitsprobleme, die seit lange zurückliegenden Impfungen bestehen, können damit behandelt werden.

Fazit:

Grundsätzlich ist klar, dass eine Folge von Impfungen so schnell wie möglich homöopathisch behandelt werden sollte. Ob dabei ein Akut-Mittel, ein Konstitutionsmittel oder eine Impf-Nosode eingesetzt wird, kann die HomöopathIn nach einer ausführlichen Anamnese entscheiden. Eine Selbstbehandlung ist hier nicht anzuraten.

Bildnachweis: miss_mafalda / stock.adobe.com

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