Familie Praxistipps

Im Alltag mit Kindern Stress vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Gerade wenn man es besonders eilig hat oder nach einem anstrengenden Tag abends ein wenig Ruhe braucht, trödelt das Kind besonders intensiv. Das Kind hat noch kein Verständnis dafür, dass Sie morgens pünktlich zur Arbeit müssen oder andere Termine anstehen. Mit ein paar einfachen Regeln können Sie im Alltag Stress mit Ihren Kindern vermeiden.

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Im Alltag mit Kindern Stress vermeiden

Im Alltag mit Kindern Stress vermeiden

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Morgens rechtzeitig aufstehen, damit weder Sie noch Ihr Kind Stress haben

Damit der Tag morgens nicht schon stressig beginnt, sollten sie früh genug aufstehen und gleich eventuelle Trödelaktionen Ihres Kindes mit einplanen. Um gut vorbereitet zu sein, bereiten Sie am besten abends schon alles vor. Legen Sie die Kleidung bereit, decken Sie schon den Frühstückstisch und notieren Sie sich, was alles am nächsten Tag zu erledigen ist.

Vermeiden Sie es, Ihr Kind ständig beim Anziehen und Frühstücken zu gängeln. Stellen Sie ihm stattdessen etwas Schönes in Aussicht, wenn es rechtzeitig mit allem fertig ist. Sie können zum Beispiel auch morgens noch gemeinsam ein Buch anschauen.

Fördern Sie die Selbständigkeit Ihres Kindes um Stress zu vermeiden

Auch wenn es manchmal etwas länger dauert ehe sich Ihr Kind morgens angezogen hat, sollten Sie ihm dennoch genügend Zeit dafür einräumen. Stressen Sie ihr Kind nicht, dann sind Sie auch nicht gestresst. Lassen Sie es ruhig allein, wenn es trödelt und frühstücken Sie inzwischen selbst. Sonst riskieren Sie einen Trotzanfall und verlieren dadurch viel mehr Zeit.

Um Ihrem Kind das Anziehen lernen zu erleichtern, sollten Sie nur Sachen kaufen, die Ihr Kind alleine an- und ausziehen kann, wie zum Beispiel einfache Pullis mit dehnbarem Halsausschnitt oder Hosen mit Gummizug. Es ist auch zunächst egal, ob das Unterhemd linksherum angezogen wurde.

Reißen Sie Ihr Kind nicht plötzlich aus einem Spiel, das verursacht Stress und Ärger

Wenn Sie mit Ihrem Kind fortgehen möchten, sollten Sie das rechtzeitig vorher ankündigen. So ist das Kind vorbereitet und kann sein Spiel in Ruhe zu Ende führen. Für Kinder ist Spielen eine ernste Sache. Sie ahmen oftmals alltägliche Ereignisse nach und können es nicht verstehen, wenn sie plötzlich aus einer Situation gerissen werden. Bieten Sie dem Kind Hilfe beim Spielen an. So haben Sie es selbst in der Hand, das Spiel zu einem schnelleren Ende zu bringen.

Abends Ritual beim Zubettgehen einhalten um Stress mit Ihrem Kind zu vermeiden

Je größer das Kind wird, umso öfter wird es das abendliche Zubettgehen hinauszögern wollen. Halten Sie sich deshalb an ein Ritual, das allabendlich genau gleich abläuft. So weiß das Kind, dass es jetzt nicht mehr zu diskutieren braucht und kommt langsam zur Ruhe. Das könnte zum Beispiel das Vorlesen einer Geschichte, ein gemeinsames Schlaflied, ein kleines Spiel oder das gemeinsame Schauen des Sandmännchens im Fernsehen sein.

Achten Sie bitte darauf das Ritual auch einzuhalten, wenn Sie einmal in Eile sind. Hat Ihr Kind hin und wieder besondere Zuwendung nötig, da es Stress in der Schule oder Ärger mit Freunden hat, verlängern Sie ruhig das abendliche Beisammensein. Sollte Ihr Kind eine Verzögerungstaktik entwickeln und immer noch eine Geschichte mehr einfordern, werden Sie das schnell durchschauen und können konsequent zum Ende kommen.

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