Homöopathie Praxistipps

Ignatia amara kann in der Schwangerschaft eingenommen werden

Ignatia amara hilft Patienten, die unter emotionalen Problemen oder Traumata leiden. Auch in der Schwangerschaft kann das Mittel problemlos eingenommen werden und hilft dann auch gegen Sodbrennen und Heißhungerattacken.

Ignatia amara kann in der Schwangerschaft eingenommen werden

Das Mittel Ignatia amara stammt von der Ignatia-Brechnuss, die auch Ignatiusbohne oder Ignatius-Bohnenbaum genannt wird. Der Baum ist in Südostasien und den tropischen Gebieten in Südchina zu Hause. Die Pflanze enthält die Gifte Strychnin und Brucin, die bei hoher Dosierung den Tod durch Ersticken herbeirufen.

Richtig dosiert kann die Ignatia-Brechnuss aber eine heilende Wirkung haben und wird in der Homöopathie häufig eingesetzt. Hierfür werden die getrockneten und geschälten Samen, die zu Pulver verarbeitet werden, verwendet.

Insbesondere bei emotionalen Problemen wird Ignatia häufig verordnet, da die Wirkung auf das Nervensystem gerichtet ist. Leichter Kummer bis hin zu depressiven Verstimmungen – Ignatia amara deckt das komplette Trauerspektrum ab und kann Personen, die akut um etwas oder jemanden trauern und sehr aufgewühlt sind, helfen, die Symptome der Trauer zu lindern.

Ignatia hilft bei unterschiedlichen emotionalen Zuständen

Zu den emotionalen Verstimmungen, bei denen Ignatia eingesetzt wird, zählen Trennungsschmerz, Heimweh, Verlust, seelische Schmerzen und die emotionale Achterbahn, bei der die Stimmung des Patienten binnen Sekunden von himmelhoch jauchzend zu zu Tode betrübt wechseln kann. Auch bei Prüfungsangst, Lampenfieber oder Schlafmangel kann Ignatia eingesetzt werden.

Patienten, die mit Ignatia behandelt werden, sind häufig sehr empfindsam, unausgeglichen, nervös, idealistisch und leicht erregbar. Auch das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben, ist typisch für Ignatia-Patienten. Früher wurde Ignatia-Patienten das Krankheitsbild der Hysterie nahegelegt, da bei dieser auch extreme Stimmungen, die schnell umschlagen können, auftreten können.  Die typischen Potenzen, in denen Ignatia verabreicht wird, reichen von D6 bis D12.

In der Schwangerschaft kann Ignatia gegen Heißhungerattacken helfen

Ignatia kann auch problemlos in der Schwangerschaft angewendet werden. Schwangeren hilft das homöopathische Mittel bei Sodbrennen oder einem ständigen Heißhunger auf sauerschmeckende Lebensmittel. Bei starken Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft kann Ignatia ebenfalls eine positive Wirkung haben. Für nervöse Schwangere, mit Ängsten, Hysterie und depressiven Verstimmungen ist Ignatia gut geeignet.

Droht bei labiler Psyche eine Fehlgeburt oder befindet sich die Schwangere aus welchen Gründen auch immer in einem emotionalen Schockzustand, so kann Ignatia Abhilfe schaffen. Ignatia kann, wenn die Symptome solange vorliegen, bis in die Stillzeit hinein verabreicht werden.

Wie wird Ignatia am besten dosiert?

Die Dosierung von Ignatia hängt ganz von den Symptomen und der Intensität der Beschwerden ab. Wenn Heißhunger und Sodbrennen vorliegen, dann können Schwangere bei Bedarf fünf Globuli von Ignatia D6 nehmen. Sind die Beschwerden sehr stark und akut, sind auch drei Globuli pro Stunde geeignet, bis die Symptome abklingen.

Leichte Stimmungsschwankungen können mit drei Mal täglich fünf Globuli D6 oder D12 behandelt werden. Starke psychische Symptome oder akute seelische Traumata werden mit stündlich bis zu 12 Globuli oder zwanzig Tropfen von Ignatia in der Potenz D12 behandelt. Sobald sich die Symptome etwas abgemildert haben, kann die Dosis auf drei Mal fünf Globuli reduziert werden.

Eine Verschlechterung der Symptome bringen generell Kaffee, Kälte, Berührungen, Alkohol, Nikotin, schlechte Gerüche, Ärger und psychische Belastungen. Wärme, Essen, Wasserlassen und tiefes Atmen können Erleichterung verschaffen.

Mehr zum Thema Ignatia lesen Sie hier!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: