Homöopathie Praxistipps

Hufrehe – Laminitis beim Pferd homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Die Weidesaison beginnt wieder und viele Pferdehalter sehen dieser Zeit mit einem gemischten Gefühl entgegen. Hufrehe ist für viele Pferde ein echtes Problem und wird gerade im Frühjahr oder Herbst zum Schreckgespenst. Die Homöopathie hilft bei akuten Hufreheschüben und bei der chronischen Hufrehe bei der Entgiftung und der Genesung des Pferdes.

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Hufrehe – Laminitis beim Pferd homöopathisch behandeln

Hufrehe – Laminitis beim Pferd homöopathisch behandeln

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Hufrehe – Laminitis beim Pferd, Pony oder Esel

Diese Erkrankung zeigt ihren Schwerpunkt in der Entzündung der Blättchenschicht der Huflederhaut. Alle Pferde, Ponys und Esel können daran erkranken, wobei Ponys und Kleinpferde die zur Fettleibigkeit neigen eher daran erkranken können. Bei dieser Entzündung ist die Durchblutung des Hufes gestört, was dazu führt, dass das Zusammenspiel von Hufbein und Huf nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Oft ist eine falsche Fütterung oder ein gestörter Stoffwechsel die Ursache dafür. Stoffwechsel und Fütterungsfehler können durch die Homöopathie unterstützend behandelt werden. Neben diesen Auslösern kann auch das Cushing-Syndrom oder Borreliose, eine Schilddrüsenunterfunktion, Verletzungen, Überlastung oder Vergiftungen zu einer Hufrehe führen.

Die hochgradige Entzündung der Huflederhaut ist für das Tier sehr schmerzhaft und es versucht den Huf durch Entlastung der Hufspitze zu schonen. Dadurch entsteht ein Gangbild, das auf die Hufrehe hinweist. Ohne eine Behandlung kann eine Rotation des Hufbeins entstehen und zum Ausschuhen des Hufes führen. Dies kann für das Pferd lebensbedrohlich werden.

Schulmedizinisch wird der Aderlass angewendet und die Eisen müssen abgenommen werden. Die Fütterung des Pferdes muss angepasst werden und der Aufenthalt auf der Weide eventuell begrenzt. Ein zur Hufrehe neigendes Pferd kann auch mit einem Maulkorb versehen auf die Weide gestellt werden, damit es nicht unkontrolliert fressen kann. Die Hydrotherapie wendet feuchte Umschläge an, die im Wechsel warm und kalt angelegt werden, um die Gefäße zu trainieren und um Giftstoffe aus dem Entzündungsbereich weiterhin abzutransportieren.

Homöopathie für Pferde – Hufrehe und homöopathische Mittel

Eine akute Hufrehe kann mit Aconitum C 30 als Erstmittel behandelt werden, danach kann Belladonna C 30 folgen wenn das Pferd schwitzt und durch eine zurücklehnende Haltung Schmerzen in den Hufen zeigt. Es versucht durch diese Haltung das Gewicht auf die Trachten zu verlagern und so die Hufspitze zu entlasten.
Hypericum C 30
kann als Schmerzmittel eingesetzt werden wenn diese Haltung gezeigt wird.

Ist die Hufrehe durch Überlastung ausgelöst worden sollte Arnica dem Pferd helfen. Bei einem futterbedingten Reheschub sollten Nux Vomica und Lycopodium für die Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Darmtrakt eingesetzt werden. Weitere homöopathische Mittel die bei einer chronischen Hufrehe eingesetzt werden können sind u.a. Secale, es steigert die Durchblutung der Blättchenschicht, Gingko steigert ebenfalls die Durchblutung, Ledum mindert die Beschwerden, die durch Erschütterungen entstehen, Crategus verbessert ebenfalls die Blutzirkulation im Huf und Silicea senkt das Infektionsrisiko und sorgt für eine Verbesserung der Hornqualtität.

Um bei einer chronischen Hufrehe ein passendes Mittel zu finden, sollte vielleicht sogar der Tierheilpraktiker hinzugezogen werden.

Bildnachweis: jeanma85 / stock.adobe.com

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