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HPV: Auslöser für Gebärmutterhalskrebs – rechtzeitig vorbeugen

Lesezeit: < 1 Minute Immer mehr Frauen erkranken an Gebärmutterhalskrebs. Auslöser ist eine Erkrankung mit dem HPV Virus. Doch eine Impfung gegen HPV kann eine sinnvolle Krebs vorbeugende Maßnahme sein. Wird sie rechtzeitig vor dem ersten Geschlechtsverkehr bei den jungen Mädchen und Frauen eingesetzt, kann sie eine spätere Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs verhindern.

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HPV: Auslöser für Gebärmutterhalskrebs – rechtzeitig vorbeugen

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Etwa ein Drittel aller Mädchen in Deutschland hat schon mit 15 Jahren Geschlechtsverkehr. Doch viele wissen nicht, dass bei jedem Geschlechtsverkehr Papillomaviren übertragen werden können. Dies geschieht von Haut zu Haut, denn durch kleinste Verletzungen können die Papillomaviren, diese nennt man auch HPV oder HP-Viren, in die Zellen eindringen. Kondome bieten nur einen Teilschutz, weil sie nicht den kompletten Körperkontakt verhindern können.

Impfung gegen HPV
Der nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen beste Schutz vor einer Infektion mit HPV Viren, die den gefürchteten Gebärmutterhalskrebs auslösen können, bietet eine Impfung. Der vollständige Impfschutz besteht nach drei Impfungen. Erst nach der dritten Impfung, die spätestens innerhalb eines Jahres, besser innerhalb eines halben Jahres nach der ersten Impfung stattfinden sollte, kann die vollständige Immunisierung erreicht werden. Werden nicht alle drei Impfungen durchgeführt, besteht kein sicherer Impfschutz.

Die Impfung kann auch trotz sexuellem Erstkontakt durchgeführt werden und immer noch sinnvoll sein. Das Risiko, sich bereits beim ersten sexuellen Kontakt mit dem HPV Virus anzustecken ist relativ gering.

Auch gegen Genitalwarzen kann dieser Impfstoff wirksam sein, wenn die Warzen vom HP-Virus Typ 6 + 11 verursacht werden. Dies ist in etwa 90% aller Erkrankungen mit Genitalwarzen der Fall.

Es taucht immer wieder die Frage auf, ob der HPV Impfstoff in der Lage ist, gesunde Mädchen zu infizieren. Dies ist nicht der Fall! Die Impfung gegen HPV ist nicht in der Lage, gesunde Zellen zu infizieren, Krankheiten hervorzurufen oder sich zu vermehren. Bei weniger als 10% der neu geimpften Frauen traten leichtes Fieber und eine Schwellung an der Impfstelle auf. Nur sehr wenige junge Frauen litten an Übelkeit und Schwindel nach der Impfung. Die allermeisten Frauen vertragen die Impfung gegen HPV ohne Probleme.

Wie lange der Impfstoff wirkt, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden.

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