Homöopathie Praxistipps

Homöopathische Spinnenmittel: Theridion (Orangenspinne)

In der Klassischen Homöopathie werden viele tierische Mittel verwendet. Neben den bekannteren wie Hundemilch (Lac-caninum) und Katzenmilch (Lac-fellinum) werden auch Schlangenmittel (Lachesis, Cenchris, Crotalus horridus) und Spinnenmittel verwendet. Im Gegensatz zu den Milchmitteln und den Schlangenmitteln zeichnet die Spinnenmittel eine ungeheure Schnelligkeit sowohl in der Verarbeitung von Reizen als auch in der körperlichen Beweglichkeit aus. Während Tarentula hispanica sich durch heftige Gefühle und Symptome auszeichnet, gehört Theridion, die Orangenspinne, zu den eher ruhigen Vertreterinnen ihrer Gattung.

Homöopathische Spinnenmittel: Theridion (Orangenspinne)

Das homöopathische Spinnenmittel Theridion (Orangenspinne)
Die Menschen, die Theridion als homöopathisches Mittel benötigen, stehen wie andere Spinnenmittel auch, unter einer erhöhten nervlichen Anspannung. Doch drückt sich diese Anspannung nicht so sehr durch unangepasstes und nervenaufreibendes Verhalten aus, sondern durch eine erhöhte Empfindlichkeit. Die Empfindlichkeit des Gehörs geht sogar soweit, das das Rascheln von Papier als unerträglich empfunden wird und Beschwerden auslöst.

Stärkere Geräusche scheinen bei diesen Menschen direkt in die Zähne zu gehen und dort Beschwerden auszulösen. Auch im Schlaf werden Geräusche als unangenehm empfunden und können zu Schlaflosigkeit führen.

Theridion in der homöopathischen Behandlung von Kindern
Kinder, die Theridion (Orangenspinne) brauchen, sind sehr empfindsam. Ihre Hände und Finger sind ständig in Bewegung. Sie sind sehr phantasievoll und kreativ. Dennoch scheinen sie an nichts Freude zu haben. Die geringste Bewegung kann bei ihnen Schwindel und Übelkeit auslösen. Auch kindliche Essstörungen können auf das homöopathische Spinnenmittel Theridion hinweisen.

Diese Kinder essen gerne Bananen und Orangen. Auch saure Früchte können Theridion-Kinder mögen. Die Wirbel der Wirbelsäule sind empfindlich gegen Berührung. Auch die Haut kann berührungsempfindlich sein.

Das homöopathische Spinnenmittel Theridion als Akutmittel
Theridion (Orangenspinne) kann als homöopathisches Akutmittel bei Sonnenstich helfen, wenn dieser mit unerträglichen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen einhergeht. Auch bei bestimmten Formen von Epilepsie kann Theridion im akuten Fall helfen. Theridion kann auch bei Seekrankheit helfen, wenn die betroffene Person eine starke Blässe aufweist. Im Fall von Migräne von Kindern, die sich nach dem Stuhlgang verschlimmert, ist Theridion ein bewährtes Akutmittel.

Das homöopathische Spinnenmittel Theridion in der Konstitutionsbehandlung
Weitaus häufiger wird Theridion (die Orangenspinne) als homöopathisches Konstitutionsmittel eingesetzt. Hier kann es die andauernde nervliche Angespanntheit lindern, was zu einem Nachlassen der Beschwerden wie Migräne, Übelkeit, Erbrechen und Ohnmachten durch die geringste Anstrengung führt.

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