Homöopathie Praxistipps

Homöopathische Mittel beim Hund anwenden

Lesezeit: 2 Minuten Die Anwendungsfrage tritt immer wieder beim Hundebesitzer auf und sorgt oft für Unsicherheit. Wie oft gibt man das homöopathische Mittel einem Hund? Wie verabreicht man das Mittel? Wie oft darf der Hund das Mittel bekommen? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte.

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Homöopathische Mittel beim Hund anwenden

Homöopathische Mittel beim Hund anwenden

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Auswahl des homöopathischen Mittels für den Hund

Die Auswahl des Mittels sollte möglichst so geschehen, dass das Mittel zum Hund und seinen Eigenheiten und zu seinem Gemütszustand passt. Modalitäten fließen ebenfalls in die Auswahl ein, z. B. die Zeiten, an denen sich eine Beschwerde verbessert oder verschlechtert.

Wurde ein Mittel gefunden, sollte man das Arzneimittelbild mit der Erkrankung und dem Hundetyp abstimmen. Tauchen viele Symptome im Arzneimittelbild auf, die der Hund bei seiner Krankheit zeigt und passen auch die Modalitäten der Besserung oder Verschlechterung, sollte das Mittel ihrem Hund auch helfen.

Homöopathische Mittel: Wie geben Sie sie ein?

Häufig entstehen Unsicherheiten bei der Verabreichung und der Eingabe von homöopathischen Mitteln beim Hund. Oft werden die Mittel in Form von Globuli oder Tabletten ins Futter gegeben und hinuntergeschluckt.

Homöopathische Mittel sollten jedoch über die Mundschleimhaut wirken, dort werden die Wirkstoffe am besten aufgenommen. Deswegen ist es besser, das Mittel in Wasser aufzulösen und dieses Wasser direkt ins Maul einzugeben oder es über ein wenig (1 Teel. reicht) Futter zu geben. Das Mittel wird dann auf jeden Fall über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Homöopathische Mittel – Wie lange werden Sie dem Hund verabreicht?

Bei der Dauer der Verabreichung des Mittels, kommt es auf die Potenzhöhe ebenso an, wie auf die Erkrankung des Hundes. Akute Erkrankungen benötigen meist nicht so lange andauernde Eingaben wie chronische Erkrankungen.

Bei einer chronischen Erkrankung ist es besser, auf LM oder Q Potenzen auszuweichen, da diese wesentlich milder wirken und selten Erstverschlimmerungen oder Arzneimittelprüfungen hervorrufen. Ebenso kann aber bei einer chronischen Erkrankung auch eine Hochpotenz C 200 oder höher, einmalig verabreicht, bereits zum Erfolg führen.

Tiefe Potenzen werden in der der Regel mehrmals täglich, 3-5 x am Tag, je nach Akutlage verabreicht. Sie können zwischen 2 und 4 Wochen gegeben werden. Als tiefe Potenzen gelten z. B.   D 1 – D 12 oder C 1 – C 6.

Höhere Potenzen ab D / C 30 sollten nur 1 x am Tag verabreicht werden. Die D 30 kann ein bis zwei Wochen verabreicht werden, die C 30 sollte nur einige Tage angewendet werden.

Ab der D 200 oder C 200 sollten die Mittel nur einmalig gegeben werden. Danach wartet man ab, ob der Hund auf das Mittel reagiert hat. Lässt die Wirkung des Mittels nach, kann die Eingabe wiederholt werden. Als goldene Regel gilt, ein homöopathisches Mittel so oft wie nötig und so selten wie möglich zu verabreichen.

Bildnachweis: Dagmar Breu / stock.adobe.com

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