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Homöopathie: Was tun bei Windpocken?

Lesezeit: 2 Minuten Hatte ihr Kind vor ca. 14 Tagen Kontakt mit einem anderen Windpocken-Kind? Jetzt ist es ein wenig abgeschlagen und hat leicht erhöhte Temperatur? Sie schauen in den Mund und auf den Körper und entdecken überall kleine Pusteln, auch auf der Kopfhaut? Ihr Kind hat sich wohl angesteckt. Was man aus homöopathischer Sicht machen kann und sollte, erfahren Sie hier.

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Homöopathie: Was tun bei Windpocken?

Homöopathie: Was tun bei Windpocken?

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Woran erkenne ich Windpocken?

Bei den Windpocken handelt es sich um eine harmlose Kinderkrankheit, bei der Sie in vielen Fällen, gar nichts unternehmen müssen. Sie erkennen Windpocken an vorerst einzelnen blassrosa Flecken, die sich binnen Stunden in streichholzkopfgroße Wasserbläschen verwandeln können.

Die Bläschen sind von einem schmalen roten Hof umgeben und können leicht aufplatzen. Der Ausschlag verteilt sich über den ganzen Körper und wird wegen seines unruhigen Bildes „Sternenhimmel“ genannt. Ihr Kind hatte zu Beginn evtl. Gliederschmerzen, fühlte sich matt und hatte leichtes Fieber.

Wie groß ist die Ansteckungsgefahr bei Windpocken?

Windpocken haben ihren Namen, weil sie schnell wie der Wind übertragen werden. Allerdings nur im direkten Kontakt oder wenn ein Erwachsener die Viren direkt zu einem anderen Kind trägt. Wenn der Ausschlag einmal ausgebrochen ist, sind die Viren noch 2-5 Tage aktiv. In dieser Zeit ist ihr Kind hochansteckend. Die Inkubationszeit, also die Zeit bis das angesteckte Kind offensichtlich erkrankt, kann zwischen 7 und 21 Tagen betragen.

Homöopathie bei Windpocken

Aus homöopathischer Sicht sollten Sie Ihr Kind keines falls mit Zinklotionen einreiben. Diese unterdrücken lediglich den wünschenswerten Hautausschlag. Die Viren sind die des Herpes Zoster und diese Erkrankung wird mit unterdrückten Windpocken in Verbindung gebracht.

In der Homöopathie gibt es verschiedene Heilmittel, die einen komplikationslosen Verlauf unterstützen. Sollte der Ausschlag allzu sehr jucken und Ihr Kind über Gliederschmerzen klagen, die durch ständiges Bewegen gebessert werden, dann kann Rhus toxicodendron das angezeigte Mittel sein.

Sind die Bläschen eher brennend als juckend und neigen zur Eiterung, dann ist Mezereum geeignet. Mercurius solubilis ist insbesondere dann angezeigt, wenn die Bläschen eitern und Pusteln bilden. Wir sehen einen gelblichen Belag auf der Zunge und erkennen die Zahneindrücke.

Fazit zu Windpocken und Homöopathie

Bei Windpocken handelt es sich um eine begrüßenswerte Kinderkrankheit, die nicht mit Lotionen unterdrückt werden sollte. Ihr Kind hat wahrscheinlich nach erfolgreicher Bewältigung einen Entwicklungssprung gemacht. Gönnen Sie dies Ihrem Kind.

Die Homöopathie kann unterstützend wirken, wenn der Hautausschlag stark juckt, brennt oder andere Allgemeinsymptome bestehen, die beunruhigend wirken. Wenden Sie sich hierfür an die Homöopathin Ihres Vertrauens.

Bildnachweis: Halfpoint / stock.adobe.com

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