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Homöopathie und Wetter: Beschwerden durch Wetterwechsel

Lesezeit: 2 Minuten Kopfschmerzen infolge von einem Wetterwechsel oder auch rheumatische Beschwerden, die immer wieder nach einem Wetterwechsel auftreten, können gut mit homöopathischen Mitteln behandelt werden.

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Homöopathie und Wetter: Beschwerden durch Wetterwechsel

Homöopathie und Wetter: Beschwerden durch Wetterwechsel

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Beschwerden nach Wetterwechsel homöopathisch behandeln

Viele Menschen leiden unter Kopfschmerzen oder rheumatischen Beschwerden, wenn das Wetter umschlägt. Dabei kann es unerheblich sein, ob der Wetterwechsel von kalt zu warm oder von warm zu kalt erfolgt. Häufig ist auch der Wechsel von feuchtem Wetter zu trockenem Wetter oder umgekehrt ein Auslöser von Kopfschmerzen. Welche homöopathischen Mittel helfen nun wann?

Beschwerden nach Wetterwechsel von kalt zu warm

Wird es draußen zu warm und findet der Temperaturwechsel zu abrupt statt, reagieren viele Menschen mit Beschwerden. Ein wichtiges homöopathisches Mittel, das diese Unverträglichkeit in seinem Mittelbild hat ist Pulsatilla. Aber auch Bryonia, Kalium-sulfuricum, Sulphur und Tuberculinum reagieren mit der Verschlechterung ihrer Beschwerden, wenn es plötzlich warm draußen wird.

Beschwerden nach Wetterwechsel von warm zu kalt

Arsenicum-album, nux-vomica, Silicea terra und Veratrum album haben in ihrem Mittelbild eine deutliche Verschlechterung der Beschwerden, wenn es nach einer Periode warmen Wetters wieder kälter wird. Auch das homöopathische Mittel Mercurius solubilis enthält in seinem Mittelbild eine Verschlechterung der Beschwerden wenn der Wetterwechsel von warm zu kalt erfolgt.

Beschwerden nach Wetterwechsel von trocken zu feucht

Hier sind in erster Linie die homöopathischen Mittel zu nennen, die eine Verschlimmerung der Beschwerden durch feuchte Luft in ihrem Mittelbild haben. Dies wären besonders Dulcamara (der bittersüße Nachtschatten), Rhus-toxicodendron (der Giftefeu) und Mercurius solubilis (Quecksilber). Bekannt für eine Verschlimmerung der Beschwerden bei einem Wechsel von trockenem Wetter zu feuchtem Wetter sind auch Natrium-sulfuricum, Sepia und Lachesis.

Beschwerden nach Wetterwechsel feucht zu trocken

Als erstes homöopathisches Mittel, das Beschwerden durch zu trockene Luft bekommt, wäre hier Causticum zu nennen. Die typische Heiserkeit, die Halsschmerzen die sich bessern, sobald die Luft wieder etwas feuchter wird, sprechen gut auf Causticum an. Umgedreht entstehen Beschwerden häufig erst, wenn es einen Wetterwechsel von relativ feuchter Luft zu trockener Luft gibt.

Zusammenfassung

Viele homöopathische Mittel weisen in ihrem Mittelbild eine Verschlechterung der Beschwerden durch Wetterwechsel auf. Je nachdem, ob die Verschlimmerung der Beschwerden durch den Wechsel von kalt zu warm oder von warm zu kalt oder von trockenem zu feuchten oder von feuchtem zu trockenen Wetter ausgelöst werden, sind ganz unterschiedliche homöopathische Mittel angezeigt. Eine Sonderstellung nimmt hierbei das homöopathische Mittel Mercurius (Quecksilber)ein. So wie das Thermometer, das ja mit Quecksilber funktioniert, reagieren Menschen, die konstitutionell Mercurius brauchen ganz besonders empfindlich auf jeden Wetterwechsel.

Bildnachweis: Sonja Birkelbach / stock.adobe.com

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