Homöopathie Praxistipps

Homöopathie hilft, wenn der Hund Schmerzen hat

Lesezeit: 2 Minuten Die Kamille ist uns wohl allen gut aus der Phytotherapie bekannt. Sie kann bei Hunden auch als homöopathisches Mittel eingesetzt werden. Das Mittel ist sehr hilfreich bei starken Schmerzen und ist als Mittel gegen Zorn und Ärger sehr bekannt. Meist sind es die ganz jungen Hunde oder weiblichen Tiere sowie kleine Hunderassen, die dieses Mittel benötigen.

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Homöopathie hilft, wenn der Hund Schmerzen hat

Homöopathie hilft, wenn der Hund Schmerzen hat

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Chamomilla – Einsatz beim Hund

Es wird bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, sowie bei Atemwegserkrankungen oder Krankheiten des Bewegungsapparates eingesetzt. Wenn es zum Hund passt, hilft es auch bei Hauterkrankungen die in Hautfalten am After zum Beispiel auftreten oder bei schlechter Heilung von Hautwunden.

Bei gesteigertem Harnabsatz der Hündin, begleitet von starkem Pressen oder einem harten Gesäuge, kann es ebenso helfen. Bei rheumaähnliche Schmerzen des Hundes oder schubweise auftretenden Muskelerkrankungen oder Sehnenproblemen reagieren Hunde gut auf das Mittel wenn es gut passt.

Sollte eine Hündin eine schlechte Milchproduktion aufweisen, wird es ihr helfen, diese zu regulieren. Alle Erkrankungen zeigen sich bei dem Hund mit übermäßiger Schmerzempfindlichkeit und lassen ihn fast hysterisch erscheinen. Die Unruhe des Hundes ist meist ein guter Hinweis auf Chamomilla. Da das Nervensystem überlastet ist, reagiert der Hund auch überempfindlich auf Geräusche (Windgeräusche, Regengeräusche) und teils auch auf Gerüche.

Der Chamomilla-Konstitutionstyp ist ungeduldig und reizbar. Hunde dieses Typs sind sehr anhänglich und wollen ständig auf den Arm. Diesen Platz verteidigen sie dann auch gegen Fremde und beißen auch zu, wenn man sie dort versucht anzufassen. Ist dieser Hund krank, wird er solange ein Riesentheater machen, bis er genügend Aufmerksamkeit von seinem Besitzer bekommt. Erst dann ist er zufrieden und beruhigt sich wieder.

Auch wenn der Hund vor Fremden Angst hat will er trotzdem im Mittelpunkt stehen und kann dann sehr nervig reagieren. Bei Angst und Schmerzen kann der Hund schon einmal unkontrolliert Urin absetzen und durch sein starkes Eifersuchtsverhalten tut er sich sehr schwer mit Artgenossen im gleichen Haushalt. Bei Rüden kann es dann durchaus passieren, dass mit Harnmarkieren reagiert wird, um den vermeintlichen Rivalen aus dem Revier zu vertreiben.

Voraussetzung für die Wirkung des Mittels

Für Chamomilla gilt ebenso wie für jedes andere homöopathische Mittel, dass es zum Hund und seinen Symptomen, wie Schmerzen, passen muss. Zugluft verschlechtert das Befinden des Hundes, Kälte kann er hingegen gut vertragen. Mit Wärme gibt es keine Besserung, außer bei einer Kolik; dabei wird Wärme wiederum gut vertragen.

Diese sog. Modalitäten sind wegweisend mit den oben genannten Symptomen um erkennen zu können, ob das Mittel zum Hund passen könnte. Findet man diese Symptome und Modalitäten bei seinem Hund wieder, sollte das Mittel auch schnell helfen. Das Mittel kann in der D30 eingesetzt werden und muss dann einmal am Tag verabreicht werden.

Bildnachweis: Elena Bykova / stock.adobe.com

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