Homöopathie Praxistipps

Homöopathie für Pferde: Mauke oder Fesselbeugenekzem

Lesezeit: 2 Minuten Mauke oder Fesselbeugenekzem: Die Jahreszeit sorgt durch vermehrte Feuchtigkeit bei vielen Pferden nun wieder dafür, dass die Beine häufiger im Schlamm stecken, wenn sie im Auslauf stehen. Durch das Aufstallen von Pferden, die im Sommer auf der Koppel leben, sind die Beine nun wieder vermehrt durch Urin oder Kot belastet. Dadurch wird die Haut in den Fesselbeugen gereizt und es kann Mauke entstehen. Oft verursacht die Unterdrückung von Hauterkrankungen andere Erkrankungen, auch deshalb sollte versucht werden, eine homöopathische Behandlung vorzunehmen.

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Homöopathie für Pferde: Mauke oder Fesselbeugenekzem

Homöopathie für Pferde: Mauke oder Fesselbeugenekzem

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Äußerliche Behandlung von Mauke beim Pferd

Die bakterielle Hautentzündung der Fesselbeuge – Mauke oder Fesselbeugenekzem genannt – betrifft häufig Pferde mit stärkerem Beinbehang im Winter. Bedingt durch Feuchtigkeit oder mechanische Reizungen kann die Haut überreizt werden und Bakterien dringen in die Haut ein.

Zuerst ist die Haut stark gerötet und eventuell geht das Fell aus, dann entsteht Schorf und es bilden sich Krusten und das Bein kann stark anschwellen. Dadurch entstehende Lahmheiten und starke Schmerzen können dafür sorgen, dass das Pferd nicht mehr reitbar ist.

Im Anfangsstadium oder auch bei Behandlungsresistenz kann die Homöopathie meist gut helfen. Die Krusten müssen täglich abgewaschen werden, dazu kann Calendulaessenz mit Wasser verdünnt benutzt werden, aber auch eine Essiglösung da dieser antibakteriell wirkt.

Fetthaltige Salben oder Cremes sollte man möglichst nicht benutzen da unter der Fettschicht eine Vermehrung der Keime entstehen kann. Leichte Bewegung auf einem trockenen Auslauf sorgt dafür dass die Lymphdrüsen angeregt werden.

Homöopathische Behandlung von Mauke beim Pferd

Homöopathische Mittel wie Graphites, Sulfur oder Thuja helfen bei akuter oder chronischer Mauke in der Regel sehr gut. Die Potenzwahl sollte sich danach richten, ob die Mauke akut auftritt oder bereits chronischer Form ist. Die akute Mauke bedarf oft der Tiefpotenzen wie D 6 oder D 12, die chronische Mauke eher der C 30.

Die tieferen Potenzen sollten mindestens dreimal täglich und die höheren Potenzen einmal täglich verabreicht werden. Die Globulis können aufgelöst in etwas Wasser direkt ins Maul gegeben werden oder in einen Apfel gedrückt verabreicht werden. Der Tierarzt sollte trotzdem immer einen Blick auf das Bein werfen, da eine Blutvergiftung entstehen könnte.

Vorbeugung der Mauke beim Pferd

Auslöser sind oft zu nasse, matschige Ausläufe, zu nasse Einstreu im Stall oder auch scheuernde Gamaschen. Bei einem Pferd, das immer wieder zu Mauke neigt, sollten diese möglichen Auslöser auf jeden Fall abgestellt werden. Sollte trotz Behebung der möglichen Auslöser immer wieder Mauke auftreten, kann die Fütterung mit in Betracht gezogen werden.

Bildnachweis: Sven Cramer / stock.adobe.com

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