Homöopathie Praxistipps

Homöopathie für Pferde – Bisse durch andere Tiere beim Pferd

Homöopathie für Pferde – Bisse durch andere Tiere beim Pferd
geschrieben von Gabriele Zuske

Tierbisse treten beim Pferd gar nicht so selten auf und können schnell zu einem Risiko werden, sobald sie sich infizieren. Bisse können durch andere Pferde oder durch Hunde bzw. Füchse, aber auch durch Schlangen auftreten. Für diese Fälle hält die Homöopathie Heilmittel bereit.

Tierbisse beim Pferd homöopathisch behandeln

Wenn Pferde sich untereinander beißen entstehen selten offene Wunden, meist ist nur das Fell heruntergesäbelt und die Stelle schwillt ein wenig an. Diese Art von Bissen ist zwar mitunter schmerzhaft aber eigentlich nicht weiter tragisch und sie können mit einem kühlenden Umschlag behandelt werden.

Bisse von Hunden oder Schlangen können schon dramatischer enden, weil sie durch eine Infektion vereitern könnten oder bei einem Schlangenbiss sogar Gift im Spiel sein könnte. Jede schwerere Bissverletzung sollte unbedingt dem Tierarzt vorgestellt werden, da häufig die Gefahr besteht, dass oberflächlich kaum etwas zu sehen ist und die Bisswunde sich sofort wieder verschließt. Innerlich bleiben aber Bakterien zurück, die für Eiterherde sorgen können und einen Abszess entstehen lassen können, der sehr schmerzhaft werden kann.

Homöopathische Mittel für Bissverletzungen beim Pferd

Alle Bisse können vorsorglich mit Arnica behandelt werden, wenn nur oberflächliche Schwellungen bestehen. Um die Wundheilung zu fördern, kann Calendula extern angewendet, und um sie zu säubern, Hypericum Lotion eingesetzt werden. Um eine Infektion zu vermeiden gibt man Hepar sulfuris in einer höheren Potenz täglich mehrmals, denn so wird das Entstehen eines Abszesses häufig noch aufgehalten.

In einer tiefen Potenz kann Hepar sulfuris einen Abszess zum reifen bringen. Bei einer bereits bestehenden Infektion mit bereits bestehender bläulicher oder purpurfarbener Hautverfärbung setzt man Lachesis ein. Besteht bereits eine Eiterung mit grünem Eiter hilft in der Regel Mercurius solubilis. Besteht eine hochgradige Schmerzhaftigkeit mit einer Hautverfärbung und es bildet sich ein Abszess setzt man Tarentula cubensis ein.

Bei einem chronischen Abszess, der nicht abheilen will, kann Myristica sebifera angewendet werden. Schlangenbisse können mit Lachesis oder Crotalus horridus behandelt werden. Echinacea kann bei allen Bissverletzungen unterstützend eingesetzt werden um das Immunsystem zu unterstützen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Bei chronischen Eiterungen hat sich Silicea als Hilfreich erwiesen um die Ausheilung zu beschleunigen.

Bildnachweis: photopaz / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...

Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.