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Homöopathie für Hunde – Wichtige Arzneimittel: Lachesis

Lesezeit: 2 Minuten Im sechsten Teil dieser Serie lernen Sie die Bedeutung des Arzneimittels Lachesis in der Homöopathie für Hunde kennen. Es gehört zu den Polychresten, diese Mittel treten immer wieder in der Tierhomöopathie auf und haben ein großes Wirkungsspektrum.

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Homöopathie für Hunde – Wichtige Arzneimittel: Lachesis

Homöopathie für Hunde – Wichtige Arzneimittel: Lachesis

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Homöopathie für Hunde – Wichtige Arzneimittel: Lachesis

Lachesis ist ein Mittel, das mit starker Eifersucht in Zusammenhang gebracht wird. Diese zeigt sich meist in starker Unverträglichkeit mit anderen Hunden. Oft stürzt sich der Hund ohne ersichtlichen Grund auf sein Gegenüber oder zeigt übersteigerten Futterneid.
Es kann sogar so weit gehen, dass dieser Hund versucht, einen anderen gezielt zu beseitigen. Lachesis-Hunde sind schnell überreizt oder zeigen Übererregbarkeit und starkes Misstrauen und mitunter sind sie auch sehr streitsüchtig. Allerdings können diese Hunde ihrem Menschen gegenüber auch sehr gutmütig sein.

Depressionen können ebenfalls zu dem Arzneimittelbild gehören. Ängstlich, hysterisch – könnte man diesen Hundetyp beschreiben. Der Hund, der dem Arzneimittelbild entspricht, kann alleine bleiben ohne ein Drama zu machen und er zeigt auch gegenüber seinen Menschen selten dominantes, aber auch kein unterwürfiges Verhalten. Bei Angst kann es passieren, dass dieser Hund vermehrt bellt als Ausdruck seiner nervösen Störung.

Alles was eng um den Hals ist, wird als unangenehm empfunden. Enge Halsbänder sind ihm zuwider und es können sich gerade im Halsbereich Beschwerden bei Berührungen zeigen.

Homöopathie für Hunde – Wichtige Arzneimittel: Lachesis

Unterdrückung der Läufigkeit oder eine Kastration kann Aggressivität hervorrufen. Oft erwachen diese Hunde nach dem Schlaf mit Beschwerden, die vorher nicht da waren.

Hunde, die Lachesis benötigen, leiden oft an Erkrankungen, die im Bewegungsapparat zu finden sind. Auch Entzündungen, wie eine Ohrenentzündung, eine Angina oder Zahnfleischentzündungen sprechen gut auf Lachesis an, wenn der Hund in das Bild passt.

Symptome treten häufig auf zuerst der linken Seite auf und man kann den Hund an den betreffenden Stellen nicht anfassen weil die Haut sehr schmerzempfindlich ist. Lichtempfindlichkeit und Geräuschempfindlichkeit können ebenfalls zu den Krankheitssymptomen hinzukommen. Durchfall mit beigemengtem Blut oder Krämpfe des Darms, Eierstockzysten bei der Hündin oder Prostataentzündungen des Rüden deuten auf Lachesis hin.

Häufig besteht auch kaum Fresslust bei Entzündungen, die mit dem Halsbereich im Zusammenhang stehen, fehlender Appetit kann also ebenso ein Leitsymptom zu diesem Mittel sein.

Bildnachweis: Art_man / stock.adobe.com

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