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Homöopathie bei Herpes: Eine Hautkrankheit mit vielen Gesichtern

Lesezeit: < 1 Minute Herpes simplex, der einfache Herpes und Fieberbläschen werden in der klassischen Homöopathie meist konstitutionell behandelt. Homöopathische Mittel für einen akuten Ausbruch können aber ebenfalls helfen, den Verlauf der Erkrankung abzukürzen. Welche Mittel können bei Herpes akut oder chronisch eingesetzt werden?

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Homöopathie bei Herpes: Eine Hautkrankheit mit vielen Gesichtern

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Homöopathie bei Herpes: Eine Hautkrankheit mit vielen Gesichtern

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Wie entsteht Herpes?

Herpes ist eine Hautkrankheit, die durch einen Herpesvirus (es gibt viele verschiedene) hervorgerufen wird. Fast jeder, der von den kleinen juckenden Bläschen häufiger gequält wird, kennt seine persönlichen Auslöser für den Herpes: Stress, schlechte Immunabwehr (z. B. bei beginnenden Infekten), psychische Belastung, Sonne, Trockenheit oder auch das Trinken aus einem schmutzigen Glas können den Herpes auslösen. Medikamente wie Aciclovir (Zovirax etc.) helfen manchmal ein wenig, oft aber auch gar nicht. Genauso individuell, wie sich die Krankheit bei jedem bemerkbar macht, muss sie auch behandelt werden.

Herpes im Rahmen der homöopathischen Konstitutionsbehandlung

Der klassische Homöopath wird versuchen, den Herpes immer im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung zu heilen. Dies bedeutet, dass ein Mittel gewählt wird, das auf die gesamte Person passt und nicht nur auf seine Herpessymptome. Die herpesspezifischen Symptome, wie der Ort des Auftretens, die Art der Bläschen und die sogenannten Modalitäten (was bessert oder verschlechtert) werden ebenfalls oft in die Mittelwahl mit einbezogen.

Natrium muriaticum bei Herpes

Das bekannte homöopathische Mittel Natrium muriaticum kann auch Herpes-Ausschläge heilen. Die Bläschen treten im Gesicht, vor allem um die Lippen herum, aber auch am Kinn, den Nasenflügeln, in den Kniekehlen oder Ellenbeugen auf. Jede emotionale Belastung oder eine akute Erkrankung können den Herpes verschlimmern oder auslösen. Das psychische Bild von Natrium muriaticum ist hauptsächlich durch (stillen) Kummer gekennzeichnet. Natrium-Menschen sind oft still, traurig, zurückhaltend und nicht selten neigen sie zu depressiven Verstimmungen.

Bildnachweis: Janina Dierks / stock.adobe.com

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