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Homöopathie bei Babys: Blähungen und Koliken – Ursachen

Lesezeit: 2 Minuten Nicht immer sind bei Babys Blähungen und Koliken die Ursache für Schreien. Unruhe, lauter Fernseher oder Musik, helles Licht und grelle Farben können ein Baby am Einschlafen hindern. Aber auch, wenn die Bezugspersonen sehr nervös und hibbelig sind, überträgt sich das auf das Kind. Oft ist dies die Ursache für das abendliche Schreien, das mit Blähungen verwechselt wird.

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Homöopathie bei Babys: Blähungen und Koliken - Ursachen

Homöopathie bei Babys: Blähungen und Koliken – Ursachen

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Manche Babys wollen einfach immer bei Mama sein und schreien, sobald man sie weglegt. Für solche Kinder empfiehlt sich ein Tragetuch. So kann man Arbeiten erledigen oder spazieren gehen. Das Baby fühlt sich stets geborgen, hört den Herzschlag der Mutter und ist von den Reizen durch die Umwelt abgeschirmt.

So sind alle zufrieden. Es gibt aber auch Babys, die zum Schlafen einfach ihre Ruhe haben wollen und am liebsten in ihrem Bett liegen. Mit Einfühlungsvermögen und durch Probieren wird man diese Ursachen sicherlich erkennen können.

Ursachen bei Babys für Blähungen und Koliken: Feste Stillzeiten

Die Ursachen für echte Koliken wurden früher in unregelmäßigen Stillzeiten vermutet, da die Muttermilch einige Zeit benötigt, um verdaut zu werden. Man vermutete, dass die frische Muttermilch zusammen mit der halberdauten Milch Gärungen verursacht und legte die Abstände zwischen dem Stillen auf zwei bis drei Stunden fest. Diese Informationen sind aber veraltet.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Babys sehr wohl wissen, wann sie was benötigen und dass Säuglinge, die nach Bedarf gestillt werden, eine bessere Verdauung und weniger Blähungen haben. Zudem kommt bei den festen Stillzeiten ja auch das Schreien wegen Hungers hinzu. Probieren Sie es einfach aus, Sie werden sicherlich schnell feststellen, was für Sie am besten funktioniert.

Ernährung bei Blähungen und Koliken

Die Mutter sollte sich in der Stillzeit gesund, abwechslungsreich und vollwertig ernähren. Alkohol, Rauchen und Junkfood sind hier fehl am Platz. Denn diese Schadstoffe, aber auch blähende Stoffe gelangen in die Muttermilch. Aber eines vorneweg zur Beruhigung: Sehr viele Flaschenkinder leiden ebenfalls unter massiven Blähungen und Koliken.

Es ist also nicht nur die Ernährung der Mutter, die zu Blähungen führen kann. Weglassen sollten Sie grundsätzlich alles, wovon Sie selbst Blähungen bekommen. Das sind oft Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen, Kohlsorten, Knoblauch und Zwiebeln. Scharfe Gewürze, Hefegebäck oder Südfrüchte können ebenfalls die Verdauung des Babys erschweren. In vielen Fällen können es auch Kuhmilch oder Milchprodukten sein, die das Baby nicht verträgt.

Lassen Sie alle Milchprodukte für ein oder zwei Wochen weg und beobachten Sie, ob sich das Verhalten des Kindes ändert. Nach drei bis vier Monaten ist die Phase der Blähungen bei vielen Babys vorbei, das Verdauungssystem ist ausgereift und man kann vorher gemiedene Nahrungsmittel vorsichtig wieder einführen.

Ursachen für Koliken und Blähungen bei Flaschenkindern

Oft liegt die Ursache für Blähungen bei Flaschenkindern am falschen Saugerloch. So schluckt der Säugling zu viel Luft. Vor dem Trinken soll das Fläschchen eine Zeit lang stehen, da durch das Aufschütteln kleine Luftblasen in die Milch geschüttelt werden.

Zu viel Kalk im Leitungswasser ist für Babys eher ungünstig. Benutzen Sie gefiltertes Wasser oder für Säuglinge geeignetes Mineralwasser. Ein sehr leichter Fencheltee als Grundlage für die Flaschennahrung kann ebenfalls helfen die Blähungen zu vermeiden. Durch die Umstellung auf Eiweißhydrosatnahrung bessern sich die Koliken in manchen Fällen.

Bildnachweis: ????? ?????? / stock.adobe.com

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