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Homeoffice teilen: Die wichtigsten Regeln und Maßnahmen

Lesezeit: 2 Minuten Seit Monaten wird intensiv darüber gestritten und geschrieben, was ein Homeoffice-Büro ausmacht. Während viele Selbstständige sich mit diesem Thema bereits bestens auskennen, sind es aufgrund der veränderten Arbeitssituation nun auch viele Arbeitnehmer, die plötzlich von zu Hause aus arbeiten und dafür einen passenden Ort brauchen.

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Homeoffice teilen: Die wichtigsten Regeln und Maßnahmen

Homeoffice teilen: Die wichtigsten Regeln und Maßnahmen

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Doch oftmals wird dabei außer Acht gelassen, dass Homeoffice-Büros selten nur von einer Person genutzt werden. Wohngemeinschaften und Familien teilen sich meist ein Büro – manchmal auch nur einen Arbeitsplatz im Wohnzimmer oder in der Küche. Da aber nicht alle Menschen die gleichen Ansprüche haben, müssen ein paar Dinge beachtet werden, um ein Büro für alle Mitglieder des Haushalts zu gestalten. 

Höhenverstellbare Möbel schaffen Flexibilität

In einer perfekten Welt hätte jeder Mensch, der von zu Hause aus arbeiten muss (oder darf), sein eigenes Büro mit eigenen Möbeln. In der Realität gibt es aber meist nur einen Tisch und einen Stuhl, der von mehreren Mitgliedern des Haushalts genutzt wird. 

Ergonomische Schreibtische von WeberBÜRO oder auch höhenverstellbare Stühle sind ein guter Weg, um das Arbeiten für alle zu erleichtern. So kann sich jeder Nutzer des Büros selbst einstellen, wie er arbeiten möchte. Besonders bei Partnern unterschiedlicher Größe oder wenn das Büro auch von Kindern für die Schularbeiten genutzt wird, bietet es sich an, auf höhenverstellbare Möbel zu setzen. 

Einen Arbeitsplan erstellen

Ein „weicher“ Planungspunkt für Büros ist der Arbeitsplan. Indem man einen Plan erstellt, der genau festhält, wann jemand ein Büro nutzt, können Probleme vermieden werden. Wichtige Video-Konferenzen oder auch Prüfungen sind Situationen, in denen Ablenkungen extrem schaden können. Außerdem sind diese Termine meist extern festgelegt worden (und somit nicht verhandelbar), weshalb sie im Vergleich zu alltäglichen Arbeiten Priorität genießen sollten.

Mit einem Dringlichkeitssystem lässt sich ein Büroplan am besten gestalten. Dies kann mit Zahlen oder Farben geschehen. Wer einen Teil des Tages als Rot markiert, muss da unbedingt ungestört arbeiten können. Orange würde bedeuten, dass die Nutzung des Büros wichtig, aber nicht absolut notwendig wäre. Mit Gelb drückt man aus, dass man ins Büro geht, aber für Notfälle jederzeit ausweichen könnte.

Natürlich kann es auch bei diesem System zu Überschneidungen und Problemen kommen. Aber Vorausplanen kann immerhin einige dieser Konflikte verhindern und so möglicherweise den Haussegen davor bewahren, in Schieflage zu geraten. 

Regelwerk für das Heimbüro aufstellen

In manchen Haushalten funktioniert die Büronutzung reibungslos. Doch je länger im Homeoffice gearbeitet wird und je mehr Menschen Zugang zu einem Arbeitsplatz haben wollen, umso größer ist die Gefahr, dass Streitigkeiten aufkommen. Deshalb sollte es Büroregeln geben.

Diese werden von allen Mitgliedern des Haushalts gemeinsam aufgestellt und verschriftlicht. Dann hängt man sie am besten auch noch aus. Im Regelwerk kann beispielsweise stehen, dass im Büro nicht gegessen werden darf oder Stifte, Papier und weitere Arbeitsmaterialien stets im Büro bleiben müssen. 

Flexibilität und Rücksichtnahme

Der wichtigste Punkt, wenn es um die gemeinsame Nutzung eines Homeoffice-Büros geht, ist die Rücksichtnahme. Denn selbst wenn man alle Dinge vorher klärt – wie den Büroplan oder das Regelwerk –, wird es immer wieder Situationen geben, in denen es schwierig wird, einen gemeinsamen Nenner zu finden. 

Dabei sollte man sich stets bewusst machen, dass alle Mitglieder des Haushalts wohl lieber ein eigenes, ruhiges Homeoffice-Büro hätten, das sie genau nach ihren Wünschen gestalten können. Als Elternteil hält man die digitale Geschichtsklausur der Tochter vielleicht für weniger wichtig als das eigene Arbeitsprojekt – allerdings wird es sich für die Tochter so anfühlen, als wäre die Geschichtsklausur das Wichtigste auf der Welt.

Das gilt für alle Projekte und Termine: Man sollte niemals davon ausgehen, dass die Aufgaben der anderen nicht so wichtig wären wie die eigenen. Mit einer empathischen Einstellung wird man automatisch verständnisvoller und achtet darauf, dass man nicht zu laut ist oder den Arbeitsplatz dreckig hinterlässt. 

Bildnachweis: len44ik / stock.adobe.com

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