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Histamin-Intoleranz – könnten Sie betroffen sein?

Lesezeit: 2 Minuten Die Histamin-Intoleranz ist neben der Laktose-Intoleranz die am weitesten verbreitete Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Histamin ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Bestimmt essen auch Sie täglich histaminhaltige Nahrungsmittel. Welche Beschwerden treten bei einer Histamin-Intoleranz auf? Was können Sie dagegen tun?

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Histamin-Intoleranz – könnten Sie betroffen sein?

Histamin-Intoleranz – könnten Sie betroffen sein?

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Was ist Histamin eigentlich?

Bei Histamin handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff. In jedem Körper ist Histamin zu finden, auch in Ihrem, weil Ihr Körper ständig Histamin produziert. Aber Ihre Histaminbildung findet nicht nur in Ihrem Körper statt, sondern Sie führen Histamin auch ständig über bestimmte Nahrungsmittel zu. Normalerweise ist das Konsumieren dieser Lebensmittel unbedenklich, denn das enthaltene Histamin wird von Ihrem Körper regelmäßig abgebaut.

Was geschieht bei einer Histamin-Intoleranz?

Wenn Sie histaminhaltige Lebensmittel zu sich nehmen, baut das Enzym DAO (DiAminoOxidase) das zugeführte Histamin rasch wieder ab. Besteht in Ihrem Körper jedoch ein Ungleichgewicht zwischen Histamin und dem Histamin abbauenden Enzym DAO kommt es zu Unverträglichkeitserscheinungen.

Bei der Histamin-Intoleranz handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern um eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit.

Wie kann sich die Histamin-Intoleranz äußern?

  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Krämpfe
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Schwindel
  • verstopfte oder tropfende Nase
  • Atembeschwerden
  • Herzklopfen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Quaddelbildung

Welche Lebensmittel sind besonders histaminhaltig?

  • Käse (Parmesan) und auch Käsefondue
  • roher Käse
  • Alkohol, besonders Rotwein und Sekt
  • Meeresfrüchte, Fisch und Fischsaucen
  • bestimmte Gemüsesorten, zum Beispiel Tomaten (auch Ketchup), Spinat, Auberginen
  • verschiedene Obstsorten, zum Beispiel Bananen, Ananas und auch Erdbeeren
  • Schokolade und Pralinen

Bitte beachten Sie: Die oben genannten Lebensmittel sind so genannte Histaminliberatoren. Sie enthalten nicht nur Histamin, sondern sie setzen zusätzlich Histamin im Darm frei.

Tipp: Je länger ein Lebensmittel gelagert wird, desto höher kann der Histamingehalt sein.

Was können Sie gegen Ihre Histamin-Intoleranz tun?

Falls Sie an einer Histamin-Intoleranz leiden, ist die einfachste Möglichkeit, keine Beschwerden zu bekommen, wenn Sie keine histaminhaltigen Lebensmittel essen. Leider ist dies nicht immer möglich. Bestimmt möchten auch Sie gerne einmal Erdbeeren zu sich nehmen oder ein Brötchen mit Salami essen.

In diesem Fall rate ich Ihnen, ein Enzymprodukt gegen Ihre Histamin-Intoleranz einzunehmen. Diese Enzympräparate (zum Beispiel Daosin) enthalten körperverwandtes DAO und helfen Ihrem Körper beim Abbau des Histamins.

Bildnachweis: Andre / stock.adobe.com

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