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Hirsche in action – es ist Brunftzeit

Lesezeit: 1 Minute Wer jetzt noch spät am Abend im Wald unterwegs ist, dem kann es passieren, daß er erschrocken zusammenzuckt. Durch manche Gegenden klingt zurzeit ein tiefes, langgezogenes Röhren. Ursache dieses Lärms sind die Hirsche, die gerade auf Brautschau sind. So ein Hirsch muß sich ganz schön Mühe geben um Boss eines ganzen Rudels zu werden. Nur der Chef darf sich nämlich mit den Weibchen paaren.

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Hirsche in action – es ist Brunftzeit

Hirsche in action – es ist Brunftzeit

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In der Fachsprache wird diese Zeit der Brautschau als Brunft bezeichnet. Hier buhlen die Hirsch-Männchen lautstark um die Weibchen und versuchen mit ihrer Stimme möglichst viel Eindruck zu machen.

Als Auswahlkriterium für die Damen dient einerseits das Geweih. Es kann bei ausgewachsenen Hirschen schon mal 15 kg wiegen. Das Geweih wird nicht nur zur Zierde getragen, sondern kann auch zu heftigen Kämpfen eingesetzt werden. Sind zwei Hirsche beim Zweikampf, vergessen sie schon mal die Umwelt und alle Vorsicht. Dann kann man sie gut beobachten und wird verblüfft über die Kraft und Eleganz der Kämpfer sein.

Viele Wildparks halten Exkursionen zur Hirschbrunft ab. Termine für „Lauschreisen“ in ihrer Nähe finden sie unter http://www.rothirsch.org/. Dann können Sie das imposante Röhren sicher aus nächster Nähe höhren. Wer am lautesten ist, der macht nicht nur mächtig Eindruck bei der Hirschdamenwelt, sondern schreckt auch potentielle Rivalen ab. Allerdings ist Platzhirsch zu sein eine sehr anstrengende Arbeit. Aus Furcht vor seinen Gegner umrundet er sein Rudel unentwegt und kommt vor lauter Anspannung nicht in den Schlaf.

Falls es Ihnen trotz großer Anstrengung nicht gelingen sollte dem Brunftschrei eines Hirsches zu lauschen, bleibt Ihnen noch eine Alternative. Bei den 10. Hirschrufmeisterschaften am 25. September versuchen im Kurhaus in Sankt Andreasberg während der Harzer Hirschbrunft-Erlebnistage verschiedene Imitatoren ihr Glück. Hier sind allerdings nicht die Hirsche die Akteure, sondern Menschen. Immerhin geht es darum, daß die Wettkämpfer dem echten Brunftschrei der Hirsche so nah wie möglich kommen. Erlaubt ist dabei was gefällt. Man soll schon Gießkannen, Weizenbiergläser und auch ein Ochsenhorn als Hilfsmittel eingesetzt haben. Die Herausforderer kämpfen in verschiedenen Disziplinen und werden von einer Jury nach Punkten bewertet. Weitere Informationen unter www.oberharz.de zu den Veranstaltungen in Sankt Andreasberg.

Bildnachweis: bietau / stock.adobe.com

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