Gesundheit Praxistipps

Hilfe bei Panikattacken

Lesezeit: 2 Minuten Bei der Panik entsteht ein plötzlicher Zustand intensiver Angst vor einer tatsächlichen oder angenommenen Bedrohung. Dieser Zustand wird von zahlreichen körperlichen Symptomen begleitet. Ist der Panikzustand periodisch wiederkehrend, wird von einer Panikstörung gesprochen. Wie kann sich der Betroffene selbst helfen?

2 min Lesezeit
Hilfe bei Panikattacken

Hilfe bei Panikattacken

Lesezeit: 2 Minuten

Der Panikzustand kommt aus heiterem Himmel

Wer es kennt und ein oder mehrere Male einen Panikzustand erlebt hat weiß, dass dieser aus heiterem Himmel kommt. Er kann von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde andauern. Dabei entsteht ein anfallsartiges Gefühl der Hilflosigkeit und der Angst. Begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Beklemmung im Brustbereich, Schweißausbrüchen, um nur einige zu nennen.

Der Verstand ist ausgeschaltet, dass Gefühl dominiert

In diesem Zustand ist der Verstand ausgeschaltet und es können in der Regel keine logischen Handlungen vorgenommen werden. Höhere menschliche Fähigkeiten sind damit eingeschränkt. Der Betroffene steht vollkommen im Gefühl der Bedrohung des eigenen Lebens. Im Gefühl der Angst, jetzt sterben zu müssen.

Einschränkung der Lebensqualität

Tritt dieser Zustand öfter auf, wird die Lebensqualität arg eingeschränkt. Das kann so weit gehen, dass sich die Betroffenen nicht mehr an bestimmte Orte wagen oder bestimmte Situationen meiden.

Die falsche Technik während des Panikzustandes

Betroffene wollen dann in dieser Situation mit dem Gefühl der Unterdrückung und der inneren „Bitte“, dass die Attacke sich beruhigt. Das ist völlig falsch! In dieser Situation wird der Zustand meist noch stärker. Hier greift das Paradoxon der Psyche.

Das Paradoxon unserer Psyche

Nehmen Sie ein 0,5 m breites 10 m langes Brett und legen es in einen langen Flur. Wie oft gehen Sie über das Brett, ohne daneben zu treten? Wahrscheinlich einhundert- oder eintausendmal. Dieses Brett legen Sie nur in 50 m Höhe zwischen zwei Häusern. Wie oft gehen Sie jetzt darüber? Die meisten überhaupt nicht, weil sie herunterfallen würden. Denn es passiert das Gegenteil von dem, was nicht passieren soll!

Tipp, wie Sie ihre Attacken loswerden:

  • Wenn eine Attacke kommt, dann nehmen Sie sich zusammen und sagen sich: „Ich will diese jetzt verstärken, immer stärker werden lassen!“
  • Wenn Sie sich darauf einlassen können und den Mut dazu haben, dann werden Sie merken, dass die Attacken abflachen und verschwinden.
  • Es hat noch kein Patient in meiner Gegenwart geschafft, die Attacken stärker werden zu lassen.
  • Sollte es jemals einen Menschen geben, der das kann, dann kann auch dieser Mensch die Attacken zum Verschwinden bringen.

Holen Sie sich ihre Lebensqualität wieder zurück und teilen ihre positiven Erfahrungen anderen Betroffenen mit.

Bildnachweis: Jakub Krechowicz / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: